Beiträge aus Jahreszeit Winter
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Kraftspendende Wärme und Leichtigkeit

Oh wie herrlich! Endlich Sonnenschein, Wärme, lauer Wind... Die Krokusse scheinen zu platzen! Sie recken und strecken sich, hummelumbrummt. Ein einzelner Frühblüher wächst aus einer Pflasterritze empor, ungeachtet des winzigen Spaltes, so voller ansteckender Freude.

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Vorfrühlings-Sanftheit

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Neujahrsleuchten

Wie kann es sein, dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe? Fehlte es an Ruhe, Zeit, Muße? So oft formulierte ich Sätze in meinem Kopf, trug die Bilder und Texte nur in mir... ohne sie hochzuladen und einzugeben. Und dabei hat mir mein Blog selbst gefehlt.. So viele Tage sind vergangen.. Der Advent. Ein Kaffee mit Zimt am Zaun - noch hängen letzte Blätter. Der erste Frost, Schnee...

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Berührung und Dankbarkeit

Es bleibt so wundervoll warm. Die Welt erscheint in einem sanft sonnigen Licht, und spürbar streckt sich jede Nase, jeder Halm dieser Wärme entgegen. Die Frühblüher scheinen im Zeitraffer zu wachsen, und die Schafweide, die so kahl da lag, zeigt sich ganz langsam mit grünem Flaum. Am Morgen sitze ich auf der kleinen Bank am Haus. Mein Mann hat mir einen perfekten Milchkaffee zubereitet, nachdem ich vom Hunde- Spaziergang zurück kam. Eingehüllt von Vogelgezwitscher genieße ich ihn Schluck für Schluck, während die wundervolle Sonne die Szenerie in warmes Licht taucht.

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Sonnenleuchten, Schafkuscheln und Katerfrohsinn

Es ist Karneval, und die Sonne scheint. Welch Glück für alle Jecken! Wir sind lieber Zuhause, genießen hier das fantastische Wetter. Und unsere Ruhe... Als ich bei den Schafen bin, wehen einzelne Klänge des Rosenmontag-Umzugs herüber, und ich stelle mir verkleidete Kinder vor, die sich über die Kamellen freuen. Ich setze mich auf die Holzpfosten, die hier am Rand der Weide noch gestapelt sind, und strecke das Gesicht in die Sonne.

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Blüten, eine Biene und Zuversicht

Was für ein Tag! Nach einem sanften nächtlichen Regen erscheint der Morgen wie reingewaschen. Die Luft ist frisch und klar - und wunderbar mild. Schon früh wärmen die Sonnenstrahlen, scheinen die Landschaft wachzuküssen.

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Ein Hauch von Weiß und Spuren im Schnee

Es schneit es erneut. Unser Grundstück ist weiß gepudert, und dazu bricht ganz wunderbar die Sonne durch. Es sieht so schön aus - und dennoch... Dennoch hätten wir so gerne Frühling, endlich... In der feinen weißen Decke kann man die Spuren des Morgens erkennen.

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Schneeglöckchen-Glück

Es ist Februar... Und jedes Jahr ist dies ein für mich besonderer Monat. Ich habe hier Geburtstag. Als meine wundervolle Omi noch lebte, hat sie mir jedes Jahr ein Sträußchen Schneeglöckchen geschenkt.

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Eine Schneedecke, dicht und wundervoll

Wir hatten hier noch nie so viel Schnee! Dicke Flocken bedecken die Landschaft, und eine weiße dichte Decke liegt auf jedem Zweig, jedem Halm. Fast unwirklich wirkt die Szenerie, so malerisch im Weiß versunken.

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Raureif-Tage

Nun hat das neue Jahr längst begonnen.. Und ich schaffe es irgendwie nicht, endlich für meinen Blog zu schreiben, die winterlichen Fotos hochzuladen. Dabei habe ich noch immer Ferien, genieße diese stille Zeit. Am frühen Morgen ist unser Dachfenster über weite Flächen weiß bedeckt. Einzelne Eiskristalle faszinieren aus der Nähe. Dahinter liegt der gefrostete Garten.

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Weihnachten, warm, geborgen, glücklich

Es ist eine wundervolle Zeit... Neben all den Dingen, die immer zu tun sind, halten wir uns immer auch einen Moment frei, um den Advent zu genießen. Draußen ist es eher feucht. Die Wolle der Schafe trocknet kaum, und unsere Hunde zieht es auch nicht sonderlich nach draußen. Umso gemütlicher erleben wir dann nach einem kurzen Spaziergang die Wärme im Haus. Und wie wunderbar, nun einen Kaffee mit Zimt zu trinken oder einfach einen Tee aus der Schachtel mit 24 unterschiedlichen Variationen - eine für jeden Tag... Am Abend dann ein herzhafter Gemüseauflauf, mit Bergkäse überbacken, oder Grünkohl mit Kartoffeln.

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Gedanken-Spuren, erster Laich und Collie-Haarbüschel

Nach wie vor sind die Tage feucht und kühl. Immerhin wird es morgens früher hell. Auf meinem Weg über schlammige Feldwege sehe ich einen Regenwurm, der hier festhängt. Ich gehe weiter... und kehre doch um. Ja, es ist nur ein Regenwurm. Einer von vielen. Doch ich nehme ihn und lege ihn ins angrenzende hohe Gras. All diese Spuren in der feuchten Erde!

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Kuchenliebe, Hyazinthenduft und wundervolle Worte

Der Februar bleibt nass und kühl. Die Luftballons am Fenster sind verschwunden. Dann, endlich, ein Tag ohne Regen, der etwas Wärme verspricht. Ich hänge unsere Wäsche über das Balkongeländer zum Trocknen, erstmals in diesem Jahr. Für die Schule besorge ich ein paar Frühblüher, die ich dort auf die Fensterbänke des Klassenzimmers stelle. Kurz darauf öffnen sich die ersten Blüten - und schenken uns am frühen Morgen einen herrlichen Duft, wenn wir in den Raum kommen. Welch Kraft eine einzelne Hyazinthe besitzt!

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Löwenzahnpesto, Zugvögel und erste Kröten

Der Februar beginnt, und das feuchte, kalte Wetter hält an. Tagtäglich heißt es Pfoten abtrocknen, Gummistiefel anziehen, im Matsch nahe des Waldes bei jedem Schritt beinahe steckenbleiben. Einmal rutsche ich auf dem glitschigen Untergrund des Feldweges aus, obwohl genau dieses Stelle ganz eben ist. Und doch... Und doch gibt es leise Anzeichen des Frühlings. Die Vögel singen morgens. Es ist schon früher hell. Manchmal, ganz manchmal, lugt sogar eine Ahnung von Morgensonne durch den noch lichten Waldesrand.

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Schnee-Abschied

Das Eis auf den Teich zieht sich zurück, schon liegt die Flachwasserzone frei. Auch wenn ich diesen Bereich des Gartens immer liebe und in jeglicher Gestalt wunderschön finde, stimmt mich die schmelzende Decke dieses Mal melancholisch. Vielleicht, weil dieses Gefühl von Abschied in besondere Resonanz tritt, mein Innerstes berührt.

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Weiße Wunderwelt

Es schneit und schneit. Und dazu, wie zauberhaft, bricht nach einem dunstig-verträumten Morgen die Sonne durch. Ich wähne mich in einer Urlaubswinterlandschaft, wie sie schöner nicht sein könnte. Überall funkelt und glitzert es!

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Schnee-Engel und Schnee-Stille

Was für eine Winterlandschaft! Unser Dachfenster ist beinahe undurchsichtig - zugedeckt vom Schnee. Und während ich dusche und aus dem kleinen Gaubenfenster schaue, blicke ich durch glitzernde Eiskristalle, die sich hier sammeln. Der Wetterbericht hatte ihn angekündigt : stetig fallenden Schnee...

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Überspülte Steine, ein frisches Bad und eine Raupe

Das neue Jahr bringt weiter viel Regen. Wenn ich am Bach entlang gehe, dann rauscht das Wasser kraftvoll neben uns. Ich muss mich dick einmummeln - die Nässe und der Wind lassen einen frösteln. Die Feuchtigkeit scheint in einen hineinzukriechen. Nur selten eine Ahnung von Sonnenlicht.

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Stürmischer Jahresbeginn, zunehmende Helligkeit, Frost und eine Taube

Ein neues Jahr. Draußen stürmt und regnet es. Meine Holzlebkuchen wirbeln an der Tanne. Ich habe sie noch nicht angehängt- und nun trotzen sie dem Wetter seit der Adventszeit. Nur ab und zu gibt es Momente, in denen es aufklart.

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Himmelsleuchten und der Zauber eines Regenbogens

Silvester. Langsam heben sich einzelne Konturen aus dem stillen Dunkel der Nacht. Buchenzweige vor dem Balkon. Die Wipfel der Bäume am Waldesrand. Und ein wundervoller lichter Morgen empfängt uns.

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Advent und Weihnachten, dunkel und hell zugleich

Im Advent regnet es unerlässlich. Die Wege sind matschig, von Wasser überspült. Die Flüsse steigen und der kleine Bach unten im Tal rauscht, wild strömend und gurgelnd. Stürmische Tage und vor allem Nächte lassen Äste abknicken und verwehen die letzten Blätter. An den alten Schlittschuhen, die auf der kleinen Steinbank zur Dekoration stehen, Tagträume weckend, häuft sich das Laub.

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Winterabschied, sanft und leise

Der letzte Tag des Winters. Heute ist Sonntag, und wir sind schon sehr früh aufgewacht. Ich gehe mit den Hunden durch die Dämmerung, und bin von der Schönheit des stillen Morgens beglückt. Kein Mensch ist zu sehen. Kein Auto zu hören, kein Flugzeug am Himmel. An den Erlen blüht wie jedes Frühjahr das eine Büschel Osterglocken. Als würde die Natur einen Überraschungs-Strauß verschenken an denjenigen, der hinschaut. Am Waldrand ein feines, leises Konzert.

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Aprilwetter im März und Kuchenglück

Das Wetter wechselt von Augenblick zu Augenblick. An einem Tag müssen wir die Autos freikratzen, fahren durch den frischen Schnee am Morgen zur Arbeit, hinterlassen schwarze Spuren. Als wir nach Hause kommen, taut die weiße Decke bereits, hinterlässt Nässe und Matsch. Der Bach gurgelt und gluckst, und auch auf dem Weg strömt ein niedriger Wasserfilm, lässt Kiesel glänzen und Collie-Pfoten eintauchen. Dann, urplötzlich am Mittag, bricht die Sonne durch die Wolken.

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März-Leuchten

Am Wochenende ein herrlicher Sonnentag. Endlich. Eine liebe Kollegin hat Geburtstag, und ich freue mich für sie, dass an ihrem Wiegenfeste so wunderbares Wetter ist. Ich lehne am Zaun, genieße meinen Kaffee, und bekomme Besuch von Kater Pius, der sich Streicheleinheiten abholt. Leichtfüßig erklimmt er die obere Latte, schnurrt mir ins Ohr. Über uns ein zartblauer Himmel - davor die feinen Buchenzweige, die weich im warmen Wind wippen, Blattknospen tragend. Pius blinzelt in Sonne, seine lindgrünen Augen leuchten, sein weicher weißer Pelz schimmert.

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Regentropfen, Kieselsteine und ein Schneesturm

Der Schnee ist geschmolzen, und nun regnet es. Über Nacht klopft es an unsere Fester, ein stetes Strömen. Die Erde trieft, unser Teich ist randvoll. Auf dem schmalen Weg im kleinen Tal begleiten uns die Stimmen der Schafe.

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Schnee-Blüten, Schäfchen und der Duft von Brot

Gerade badeten die Frühblüher im milden Sonnenschein, schienen mit ihren zum Himmel gereckten Köpfchen das Licht förmlich aufzusaugen- da ist der Winter noch einmal zurück. Dicke Flocken schweben, decken die zarten Blümchen zu. Sie verharren mit geschlossenen Blüten, ruhen in sich. Der Teich trägt eine dünne Decke aus Eis; die Oberfläche wie angeraut, in der sich matt die kahlen Stämme spiegeln.

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Blütenblätter-Sonnenlicht

Es ist März. Wir nähern uns der Tag-und-Nacht-Gleiche. Morgens ist es schon merklich heller, und am Abend, wenn die Glocken läuten, hat die Dunkelheit noch keinen Einzug gefunden. Es bleibt kalt, aber herrlicher Sonnenschein verwöhnt die Natur, uns. Erstmalig in diesem Winter ziehe ich mir einen Liegestuhl auf die Terrasse, creme mich ein, setze eine Sonnenbrille auf und lege mich in eine Decke eingekuschelt in das wunderbare Licht. Um mich herum ein unglaubliches Zwitschern!

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Moospolster-Träume und Blumen-Gedanken

Kälte, Eis und Sonnenschein. Nach einer eher trüb-dunstigen Zeit sind die letzten Tage winterlich und wundervoll sonnig. Auf dem Weg morgens am Bach begleitet mich das drrrrrrrrrrrrrrr des Spechts, der in feiner Monotonie die Stille durchbricht. Die Sonne schiebt sich langsam hinter dem kleinen Wäldchen empor, und im sanften Gegenlicht schimmern dort die noch kahlen Zweige, die Kätzchen und Mini-Zapfen der Erle seitlich des Weges, das glucksende Wasser neben uns. Dort, wo der Weg feucht war, ziert ihn nun eine gefrorene Spur, ebenso leicht glänzend an diesem Morgen, mich ein wenig an das Märchen von Hänsel und Gretel erinnernd. Die Pfütze ist starr, ein mattes Muster aus Creme- und Grautönen gibt Rätsel auf, gleich einem kleinen Labyrinth. Die Collies schnüffeln und wittern, ihre Nasen in federleichte Atemwolken getaucht.

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Katerschnurren und Badewannen-Fantasie

Herrlich die kraftvolle Wintersonne. Während ich im Sommer oft einen Schattenplatz aufsuche, genieße ich nun so sehr die milde Wärme auf der Haut. Dieses Fühlen der Sonnenstrahlen ist ein unglaubliches Geschenk; spürbar schwinden dunkle Gedanken, Ängste werden zumindest geringer, ziehen sich mehr und mehr zurück. Mein Mann bereitet mir einen Milchkaffee zu - schon das Geräusch des manuellen Bohnen-Mahlens eine unglaubliche Vorfreude. Er hat die Tasse mit Erdbeeren genommen, die ich eigentlich nur im benutze, wenn die roten Früchte auch reif sind - und so weckt der Anblick direkt Sommerlaune. Ich stelle mich an den Weidezaun, lehne mich sacht gegen das spröde Holz, platziere die Tasse auf den dicken Pflock und schaue in die schimmernde Landschaft.

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Schneeglöckchenschimmern, Krokusblüte und Ringelsocken

Die nächsten Tage des Monats sind einfach zauberhaft. Wenn ich morgens an unser Tor komme, leuchtet der Himmel, aquarelliert in sanftem Orange. Über dem kleinen Bach im Tal ist es dunstig, still verträumt; ein leichter Schimmer flimmert auf der dunklen Oberfläche. Zarter Raureif überzieht die Schafwiese, hinter der die filigranen Baum-Silhouetten aufragen. Bald wird die aufgehende Sonne ihre feinen Wipfel erreichen, erleuchten. Ich möchte so gerne verweilen, oder weitergehen, mich einfach von dieser Morgen-Magie gefangen nehmen lassen, so wunderschön und still.

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Februar-Wärme

"Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag", flüstert mein Mann mir ins Ohr. Es ist Wochenende, wir können ausschlafen (- nun ja, zumindest so lange, wie unsere Tiere uns lassen). Draußen lassen sich nach und nach einzelne Konturen erkennen, dahinter verschwimmt die Natur im dunklen Dunst. Ich bin glücklich. Als Kind wollte ich diesen Augenblick des Wachwerdens immer gerne festhalten - das Geräusch, wenn das Streichholz angezündet wird, das Einatmen, bevor meine Familie mir am Bett ein Geburtstagsständchen gesungen hat. Und auch jetzt spüre ich diesen Moment ganz intensiv.

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Raureifschimmern und Vollmondleuchten

Huuuuuuu, huuuuuu.... Ein Morgen beginnt damit, dass unsere Hunde heulen. Sie stehen noch vor der Dämmerung mit stolz geschwellter Brust, lassen ihren chorischen Gesang weit durch die Dunkelheit tragen. Es dämmert noch nicht, aber der volle Mond bescheint die Wiesen, vom nächtlichen Raureif geweißt. Das Zusammenspiel von Hundegeheul, Vollmond und Raureif hat etwas Magisches - selbst hier im Haus, in dem wir uns gerade für den Arbeitstag rüsten.

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Zarte tastende Triebe

Die ersten Februartage sind stürmisch und nass, was jedoch willkommen ist, da mein Mann und ich krank sind - so haben wir es hier drinnen gemütlich und das Gefühl, nicht viel zu verpassen, wenn wir schlafen und ausruhen. Morgens gehe ich nun nur kurz mit den Hunden zum Bach. Die Luft ist unsagbar frisch, ich atme sie tief ein. Der Weg ist matschig und triefend, das Gras glänzt hellgrün. Auch heute begleitet uns der vorwitzige Zaunkönig, der uns immer ein Stückchen voraus mäuschengleich über die Halme und den Weidezaun flitzt.

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Schneeschmelze und Frühlingsahnung

Langsam schmilzt der Schnee, das Eis. Erst werden die Ränder des Teiches frei, die kahlen Zweige spiegelnd. Am Ende des Monats ist die starre Decke aufgelöst die Oberfläche ein sanftes, kräuseliges Strömen im Winterwind. Tage voller Dunst, eine Landschaft wie eingepackt, beschützend.

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Schneewunder und Storchenrettung

Es gibt so viel Schnee, wie wir es hier noch nie erlebt haben. Nachdem gestern der Tag sonnig und klar war, von einzelnen Nebelschwaden durchzogen, ist es heute grau und trüb. Ruhe ist für mich das Wort, das am besten passt. Alles scheint unbewegt, unverändert. Kein Wind geht, kein Sonnenstrahl funkelt, kein Aufleuchten oder Schattenspiel. Still unser Teich, das Eis zur Hälfte zugeschneit. Ruhend die Zweige, tapfer die Schneelast tragend, gebeugt.

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Winterzauber

Es schneit weiter... Am frühen Morgen beschenkt uns der neue Tag mit einem zarten Pastellhimmel, der einen wunderbaren Hintergrund für die Schneelandschaft bildet. Erste Sonnenstrahlen lassen das Wasser des kleinen Baches funkeln, der dunkel zwischen der schneebedeckten Uferböschung entlangströmt. Eiskristalle schimmern, wie winzige Sterne geformt. Der Holzzaun trägt dicke Schneemützen. Und ein kaum sichtbares Haar an einem Kastanienzweig wird zu einer filigranen Eisgirlande, als habe sie jemand als kostbare Winterzier aufgehängt.

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Schneeflocken, ein Kringel und ein Fundstück

Die Januartage fließen... Es stürmt. Es regnet, regnet, regnet. Über unsere kleine Straße strömt das Wasser hinab, umspült die vom Wind abgebrochenen Aststücke. Dick eingemummelt und mit Regenhut ausstaffiert stapfen wir in die nasse Landschaft. Unsere Hunde haben nicht so richtig Freude am Spazierengehen - trotz des dichten langen Fells. Der Wind bläst mir fast meine Kopfbedeckung herunter, und so stecke ich sie irgendwann in meine Manteltasche, lasse mein Haar einfach nass werden. Der kleine Bach rauscht, gurgelt, gluckst.

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Zeitlosigkeit, Geborgenheit und ein Lufthauch

Die ersten Tage des neuen Jahres verstreichen in wunderbarer Unaufgeregtheit. Ein langsamer wohltuender Rhythmus stellt sich ein... Morgens natürlich der Spaziergang mit den Hunden. Das Atmen der klaren Luft. Den Blick schweifen lassen. Federnde Schritte, ohne Hast, ohne Zeitdruck. Die Ruhe aufnehmen.

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Neujahrs-Stille, erste Triebe und der Storch

Wir werden spät wach. Während gegenüber bei unseren Nachbarn, die wir so gerne haben, bis vermutlich in den Morgen eine richtige Party stieg - ein Fenster leuchtete in fröhlich wechselnden Disco-Farben - ist es bei uns friedlich, ruhig. Das ferne Feuerwerk haben wir nur am Rande mitbekommen - zum Glück böllert in der nahen Umgebung niemand. Unsere Tiere hat der Lärm in der Ferne nicht irritiert - sie träumten offensichtlich entspannt ganz nah bei uns. Der frühe Spaziergang am Morgen - und das für mich schönste Neujahrsgeschenk ist direkt zu erkennen: der Storch!

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Silvesterstille

Silvester. Nach einer stürmischen Nacht wachen wir früh auf. Es ist noch fast dunkel - die Morgendämmerung nur zu erahnen. Wie wunderbar, diesen Moment zu fühlen. Die Wärme des Bettes, vor allem des geliebten Menschen, den ich neben mir spüre. Unsere Tiere, ganz nah. Die Stille, in der wir nur den Wind, der über die Dachziegel weht, sacht am Fenster rüttelt, hören. Und das Schnurren von Katze Lisa, die kurz vorbei kommt, um uns an ihr Futter zu erinnern. Langsam weicht das Dunkle, gibt dem Tag Raum.

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Zeit zwischen den Jahren

Am frühen Morgen ein wunderbares Morgenrot. Die Sonne geht unmerklich auf, schiebt sich hinter den kahlen Bäumen am Waldessaum empor, dort, wo sie wie jeden Winter ganz sachte den Himmel hinauf zu schweben scheint. Der Storch, der seit einigen Tagen in der Gegend umher schreitet, steht auf der Wiese, sucht sich sein Frühstück. Ich bin froh, dass wir beide frei haben, den Tag gemeinsam begehen können, die Natur und unser Zuhause genießend.

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Weihnachten

Herrlich frostig- sonnige Tage rufen Winterurlaub-Erinnerungen wach: Durch den Schnee auf Berghütten stapfen, auf der Holzterrasse dort im Thermo- Liegestuhl die Sonne genießen, am Abend (mit Glühwein intus) per Schlitten zurück ins Tal fahren, nach herrlichen Saunagenuss im warmen gemütlichen Hotel das köstliche Abendessen genießen bei Kerzenschein... Wunderbare Bilder in mir, jedoch niemals einzutauschen gegen das Erleben nun hier, Zuhause, im eigenen geborgenen Heim, während es draußen klirrend kalt ist. Kurz vor Weihnachten sind die Tage nun voller Regen. Die weiße Überdecke ist verschwunden, statt glitzerndem Zuckerüberzug ist alles grün und matschig. Der kleine Bach gluckert, unser Teich ist randvoll, die Wiesen triefen.

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Glitzernder Frost und ein alljährliches Geschenk am Tor

Die letzten Tage im Dezember gleichen einem Winterurlaubsmärchen. Nachts gehen die Temperaturen recht weit in den Minusbereich, und auch über Tag bleibt es frostig. Ohne Handschuhe und Mützen, ohne Autoscheibenkratzen und feste Stiefel geht es nicht... Am frühen Morgen leuchten die Sterne wie in einer Adventsgeschichte über uns und der abnehmende Mond beleuchtet die weiß getünchten Wiesen. Der Atem der Hunde dampft in feinen Wolken, während sie aufgeregt die frische Morgenluft schnuppern, die Spuren der kalten Nacht aufnehmen. Unmerklich wird es heller. Der Himmel beginnt sich sanft zu verfärben, bis sich eine zarte Mischung aus Gelb- und Orangetönen ergibt, an cremigen Vanillepudding erinnernd.

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Mondscheinstille

Der vorletzte Tag vor Frühlingsanfang ist vom Vollmond beschienen. Als ich vor Sonnenaufgang mit den Hunden den Weg durch die Wiesen entlang gehe, steht er sandfarben vor uns, rund und im wahrsten Sinne des Wortes wunder-voll.

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Regenglitzern und neues Leben

Nachdem heute ganz früh unser Spaziergang noch im Trockenen war - herrlich die Luft, das erste zarte Singen der Vögel, der federnde Untergrund spürbar bei jedem Schritt - fällt nun Regen, ganz sanft. Fast ungewohnt nach den letzten Tagen voller leuchtendem Sonnenschein atmen wir die kühle, feuchte Luft. Als wir nach Hause kommen, endet das Nieseln, und vorsichtig kommt sich die Sonne durch. Unser Garten empfängt uns mit wohltuender Stille; die Wiese gleicht einer Glitzerdecke. Unzählige Regentropfen hängen wie feinste Perlen an Halmen, Blüten und und Zweigen, das sanfte Licht spiegelnd.

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Schmetterlingsflattern und Grasfühlen

Das Wetter bleibst traumhaft – sonnig und klar. In der letzten Nacht ist der Teich erstmalig nicht zugefroren – und über Tag klettern die Temperaturen in zweistellige Höhe. Die Natur ist voller Lebendigkeit, alles wächst und sprießt. Als ich am Nachmittag nach Hause komme, mich mit einem Tee auf die Halbrundbank am Koppelzaun setze, entdecke ich ein leuchtendes Gelb auf der Kellertreppe. Hier wächst, aller Kargheit zum Trotz, zwischen den feinen Fugen der Pflastersteine ein Büschel Huflattich – und während ich noch staune, umflattert ihn ein Schmetterling – der Erste, den ich sehe in diesem Jahr.

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Kaffeezeit und Krokusfreude

Heute früh - ich habe meinen freien Tag, herrlich - verspüre ich Lust, in die Stadt zu fahren, dort einen kleinen Kaffee zu trinken, ein paar Dinge zu besorgen – und sitze kurz darauf vor einem süßen Café in einer Seitenstraße. Es ist kalt und die Sonne erreicht mich hier nicht, aber eine Wolldecke wärmt von unten und ich trage eine dicke Jacke.

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Seifenduft und Leichtigkeit

Die Tage bleiben voller Sonnenschein und Kälte. In der Nacht, wieder wolkenlos und sternenklar, friert der Teich zu. Das Eis am Morgen schimmert im ersten Sonnenlicht – jeden Tag ein bisschen anders in seiner Oberflächenstruktur. Darunter, so stelle ich mir vor, träumen die Gelbbauchunken und Kammmolche... Während eines Gangs durch den Garten erfreue ich mich am Leuchten der Narzissen im sonst noch kahlen Beet – gelbe Flecken zwischen filigranem Geäst. Viele dieser Frühlingsboten waren Geschenke zu vergangenen Geburtstagen – wie wunderbar, daran erinnernd das Wiederaufblühen zu entdecken. Überall findet man Knospen...

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Schafsblöken und Sonnenlicht

Nachdem der Februar sich fast bis zuletzt mit Regen und Sturm, sogar einzelnen Gewittern dazu, auf heftige Art verabschiedet hat, beginnt der März wunderbar sonnig. Nach einem anstrengendem Arbeitstag bin ich froh, als ich die Taschen im Haus abstellen und mit den Hunden nach draußen gehen kann, die herrlichen Sonnenstrahlen kraftvoll auf der Haut. Schon von Weitem vernehme ich das Blöken der Schafe, die in der Nähe unseres Hauses im kleinen Tal weiden...

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Bilderbuchtag

Der letzte Tag des Februars bringt wundervollen Sonnenschein und Milde - wie auch die letzten Tage unglaublich frühlingshaft waren. Herrlich! Es ist, als habe alles nur auf diese Zeit gewartet - und streckt sich nun dem Licht entgegen, voller Hunger nach Wärme, so voller Lebendigkeit. Nach einer kalten und sternenklaren Nacht bricht der Tag mit sanftem Rosa an.

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Schneeglöckchen-Erinnerung

Das Schneeglöckchen ist schon immer eine für mich ganz besonderes Blume... Als Kind lauschte ich gerne einer alten Weihnachtsschallplatte, auf der die Geschichte gesprochen wurde, wie das Schneeglöckchen zu seinem Namen kam – allein die weiche, tiefe Stimme des Sprechers, der diesem zarten Blümchen noch über den Inhalt hinaus solche Bedeutung verlieh – wundervoll. Und dann...

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Regendunst und Sternenzelt

Die Monatsmitte ist eher trüb, dunkel und dunstig. Die Welt scheint stellenweise entrückt, weit entfernt. Keine Sonne, kein Glitzern – dafür umgibt mich eine weiche, verträumte Stille, an vielen Tagen regendurchtränkt. Diese Zeit bewirkt eine melancholische Stimmung, ein bisschen Trägheit und Rückzug ins warme Nest. Nach feuchten Hundespaziergängen und dem Pfotentrocknen zu Hause kuscheln wir uns ein, tauchen ein in sanfte Klänge einer CD, in atmosphärische Filme, die im Schnee spielen und in fantastische Winter-Bücherwelten. Die Katzen sind viel im Haus... rollen sich auf gemütlichen Decken zusammen, träumen.

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Raureif-Zauber

Die ersten Wochen des neuen Jahres bringen keinen ersehnten Schnee... Aber eines Morgens glitzert unser Garten unter einer feinen, wunderschönen Raureifdecke. Nun hält mich nichts mehr drinnen, ich ziehe mich dick an, nehme meine Kamera und tauche ein in eine kleine Zauberwelt. Unser Teich ist zugefroren; die starre Oberfläche schimmert je nach Lichteinfall, umrahmt von den blassbraunen Gräsern mit gezuckerten Kolben.

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Neujahr

Heute haben wir für unsere Gewohnheiten richtig lange geschlafen – es ist bereits hell, als wir aufstehen. Ein neues Jahr... Ich finde es immer bemerkenswert, welche Geräusche ich als erstes wahrnehme, welcher Gedanke sich nach dem Aufwachen leise anschleicht. (Das leise Tschilpen eines Spatzes, der unter unseren Dachziegeln rumort.  Ein Wunsch: Mögen wir festhalten können, was wir lieben. Uns haben, behalten. Alles, was ist, was gut ist.)

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Silvester

Der letzte Tag des Jahres bricht an... Noch im Bett denke ich: Jetzt ist Silvester. Ich liebe das Ende des Jahres... den Advent, dann Weihnachten, die Zeit zwischen den Jahren... und nun geht das Jahr zur Neige, das Neue steht bevor. Es kann sich wohl niemand den Gedanken entziehen, die aufkommen. Was war wichtig für mich? Was waren besondere Augenblicke? Was möchte ich loslassen? Was wünsche ich mir für das neue Jahr? Die Dunkelheit weicht.

Hier ist er, mein kleiner Blog… und ich bin ein bisschen aufgeregt und gespannt, was sich ergeben wird mit diesem Anfang.

Eigentlich habe ich immer eher für mich selbst geschrieben – meine Gedanken, Gefühle notiert, in kleine Bücher, die ich irgendwo im sanften Sonnenlicht öffnete und einfach das in die Zeilen fließen ließ, was ich beobachtete, mich bewegte, beschäftigte… vor allem draußen in der Natur, in unserem Garten. Dort finde ich innere Ruhe, tanke auf, spüre all das, was mich umgibt, ganz intensiv, auch mich.

Neben dem Schreiben liebe ich es, zu fotografieren. Schon als Kind habe ich durch den Sucher geschaut – und weniger gesucht, als gefunden… Ich mag es sehr, Stimmungen einzufangen, die kleinen, feinen Augenblicke, so kostbar. Das wundersame Aufblitzen eines Eiskristalls, der Schimmer des Morgenlichts auf dem gefrorenen Teich, das überwinternde Zusammenrücken einer Gruppe Marienkäfer in unserem Gartenhaus. Es ist für mich immer wieder ein kleines Wunder, diese Ausschnitte zu entdecken, festzuhalten – mit der Kamera, vor allem im Herzen.

Und irgendwann dachte ich – warum nicht andere teilhaben lassen? Vielleicht erfreuen sich Betrachter an den Bildern, Worten… und wenn ich Glück habe, springt ein feiner Funken über.. und für einen Moment ist eine Verbindung da, ein geteilter Gedanke, ein berührendes Fühlen.

Ich habe diesen Blog „Wo sich Fuchs und Hase…“ genannt… nach dem bekannten Spruch „Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen“ – vor dem Hintergrund, dass ich auf dem Land lebe, mit meinem Mann, unseren Tieren, zwischen zwei Bauernhöfen. In unserer Zufahrtsstraße gibt es glücklicherweise keine Straßenbeleuchtung; hier sehen wir im Dunkeln in einer klaren Nacht noch wundervoll die Sterne und den Mond…und tatsächlich huscht immer einmal wieder auf leisen Sohlen ein Fuchs vorbei.

Mit etwas Glück beobachten wir Feldhasen und Kaninchen, leider viel zu wenige, die auf der Wiese nach Nahrung suchen. In meiner Vorstellung – wider besseren Wissens natürlich – leben sie in friedlicher Koexistenz; aber für einen Moment darf man ja träumen.

Auf jeden Fall erscheint mir unser Zuhause hier als eine kleine Zuflucht, etwas abgeschieden vom Rest der Welt, friedlich, ruhig, mit Unterschlupfmöglichkeiten für Wildtiere und dem Heim für uns und unsere Hunde und Katzen, mit denen wir wohnen, voller Dankbarkeit und Freude.

Vielleicht, vielleicht findest gerade einen Augenblick der Ruhe in diesem Blog, möchtest teilhaben an meinen Bildern und Worten zu meinem Erleben dieser kleinen eigenen Welt auf dem Land im Wechsel der Jahreszeiten – und spürst selbst ein bisschen Seelenfrieden, Kraft im Alltag, auch Inspiration. Das wünsche ich mir.