Beiträge aus Jahreszeit Sommer
veröffentlicht am

Altweibersommer und Herbstahnung

Es ist noch nicht lange her, da meinte eine liebe Freundin, dass jetzt ein richtig schöner Altweibersommertag sei. Dieses Wort habe ich lange nicht mehr gehört - es lässt mich an silbriges Frauenhaar und glänzende Spinnenfäden denken. Ich mag beides sehr gerne - und ich finde, dass diese Bezeichnung so gut passt:  zu feinen Netzen im dunstigen Morgensonnlicht oder im Abendschein schimmernd.

veröffentlicht am

Spätsommerschimmern

Die letzten Ferientage verrinnen... Ich betrachte die drei Pflanzen, die jeden Sommer bei uns im Garten verbringen, bevor sie zurück ins Klassenzimmer kommen. Ich hatte sie doch eben erst dort abgestellt..? Und die Blumen im Topf, die jetzt langsam verblühen, ihre trockenen Samenkapseln ausbilden...  Ich hatte sie gefühlt doch gerade erst eingepflanzt..? Jetzt liegen erste Kastanienfrüchte auf den Autoscheiben, bedecken die bräunlich gefärbten gefingerten Blätter die Auffahrt.

veröffentlicht am

Schatten und Licht

Welch wundervolle Tage, angefüllt mit Sonnenschein, Wärme, Leichtigkeit. Ohne Uhr, Termine, Druck - noch sind Ferien.. Ich habe Zeit, mich an unseren Teich zu setzen, die Füße berühren das kühle Wasser. Hier ist eine ganz eigene besondere Welt. Schwalben trinken im kunstvollen Flug. Singvögel lassen sich auf dem Teichgras nieder, auf der vorsichtigen Suche nach einem sicheren Landeplatz am Wasserrand. Libellen ziehen so schnell, dass ich sie kaum mit dem Blick verfolgen kann.

veröffentlicht am

Kunstvolle Netze im Licht und ein kleiner Nussbaum

Ach, ich möchte sie festhalten, diese freien Tage... Oder die Ferien wenigstens noch ein bisschen verlängern... (Wobei ich natürlich weiß, dass meine freie Zeit Luxus ist gegenüber der Anzahl der Urlaubstage anderer Menschen! Aber trotzdem...) In den Tag hinein leben.

veröffentlicht am

Regentropfen und eine Überraschung am Teich

Was für herrliche Tage. Ohne Termine, Uhr, Pläne. Einfach nur das tun, was ich mag.. und was eben erledigen ist - Tiere versorgen, ein bisschen im Haus und Garten wuseln. Alles geschieht auf ruhige, entspannte Weise. Wie wohltuend!

veröffentlicht am

Ferienglück, leise und warm

Oh wie herrlich, es sind Ferien! Betriebsamkeit auf den Raststätten, vollgepackte Autos und Wohnwagen. Das Wetter ist weiterhin unglaublich sommerlich. Ich bin so froh, in den Tag hinein leben zu können. Morgens: Schnell etwas überziehen, einfach ein altes Sommerkleid.

veröffentlicht am

Sommerleichtigkeit und ein Wiedersehen

Nach den heißen Tagen ist es jetzt angenehm warm. Wir haben eine Wohlfühltemperatur von etwas über zwanzig Grad, genau richtig. Und ein lauer Wind weht, streichelt, liebkost. Herrlich! Am frühen Morgen atme ich den Duft nach Heu und Stroh, nach Schafen und Ponys, der mir auf dem Weg zum Stall entgegenweht.

veröffentlicht am

Gewitterregen

Es ist nach wie vor heiß! Wenn ich Wäsche aus dem Schrank nehme, kann ich kaum glauben, jemals wieder einen Pullover anzuziehen. Oder gar eine Jacke! Geht man von drinnen nach draußen, ist es so, als öffne man eine Sauna-Tür. Wenn ich den Stall miste und danach neues Stroh und Heu hole, muss ich anschließend sofort duschen. Alles klebt auf der Haut, kitzelt im Nacken oder im Bauchnabel.

veröffentlicht am

Warme Tage, Glühwürmchen-Nächte und ein besonderer Gast

Es ist heiß! Was für unglaubliche Sommertage, flirrend, wie im Süden. Unsere Tiere suchen Schattenplätze, wie auch wir. Über Tag hängen wir eher träge herum, dabei müsste so viel erledigt werden. Ich setze mich eine Zeitlang zu den Schafen in den Stall.

veröffentlicht am

Sommersonnenwende

Der längste Tag des Jahres ist da. Mein Mann wird zu dieser Zeit immer ein bisschen sentimental. Er liebt den Sommer noch mehr als ich, möchte diese Zeit der Leichtigkeit festhalten. Die Helligkeit am frühen Morgen. Das Singen der Vögel. Der Duft nach Lindenblüten, nach frisch gemähtem Heu. Die lauen Abende, an denen wir gar nicht ins Haus gehen wollen.

veröffentlicht am

Schäfchen, Katerchen und ein Heupferdchen

veröffentlicht am

Dunstige Tage und ein Seestern

Das warme Wetter hält an, doch ganz sanft verändert sich die Natur. Die Blätter färben sich bereits, der Holunder wird kahler, das Licht weicher. Morgens ist es länger dunkel, und schon viel früher am Abend kehrt die Nacht ein; die Wolle der Schafe klamm und feucht. Noch immer sind wir so viel draußen wie es nur geht, laufen barfuß, tragen Sommerkleidung.

veröffentlicht am

Spätsommerlicht, eine Spinne, eine Raupe und ein Grashüpfer

Wir werden mit wunderbaren Tagen beschenkt, heiß und hell. Zuhause laufe ich den ganzen Tag barfuß, ziehe Sommerkleider an und gehe morgens und abends einfach im Nachthemd zur Weide, um die Schafe nach draußen zu lassen oder in den Stall zu holen. Wir spüren so viel Leichtigkeit! Ich hatte mir eine Winterjacke rausgelegt, die ich verschenken wollte, und als ich sie betrachte, kann ich mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, sie jetzt anzuziehen.

veröffentlicht am

Hitzefrei und Donnergrollen

Die Ferien nähern sich dem Ende... und die Sonne kommt auf Hochtouren. Wir haben weit über dreißig Grad. Wenn wir nach draußen gehen, scheint es, als ob sich eine Sauna-Tür auftut.

veröffentlicht am

Morgenzauber und Abendgold

Ach, diese wunderbaren Ferientage, so voller Freiheit, Selbstbestimmung, Leichtigkeit! Sie rinnen dahin, wie Körner in einer Sanduhr... Ich möchte sie tief auskosten, ganz bewusst und intensiv... Innehalten, immer wieder, und fühlen, spüren... Um den wundervollen Moment wirklich aufzunehmen und speichern.

veröffentlicht am

Sommerleichtigkeit

Oh wie herrlich, so wundervolle Augenblicke voller Wärme und Leichtigkeit! Morgens von allein wachwerden, ohne Wecker, in Ruhe seinem Rhythmus folgend... Die Tiere füttern, die Schafe herauslassen, den Stall ausmisten - und dabei die Schwalben um sich sehen, hören, fühlen...

veröffentlicht am

Einfach einmal Nichtstun…

Welch herrlich leichte Tage, so voller Sommerglück. Nachdem es über 30 Grad wurde, haben wir für die Schafe den Zaun gesteckt, den wir letztens geliefert bekamen. Nun können sie die warmen Mittagsstunden in unserem Garten unter dem Kirschbaum verbringen. Neugierig erkunden sie dieses schattige Fleckchen, beschnuppern den Untergrund und zupfen fröhlich an den Brombeer-und Wildrosenblättern.

veröffentlicht am

Mein Sommer-Soundtrack

Es ist so wunderbar warm, richtig Sommer, endlich. Schon am frühen Morgen ist es hell, die Wiesengräser leuchten, ich suche mir nur ein Kleid oder Shirt. Du brauchst keine Jacke, keine Socken...  allein das vermittelt so viel Leichtigkeit, Lebendigkeit. Und es sind Ferien! Diese Wochen, so ersehnt, liegen nun noch unangetastet vor mich, verheißungsvoll, frei, voller Sommergefühl!

veröffentlicht am

Heuduft, warmer Wind und Wasserlinsen

Oh es gibt so viel Wunderbares... Die Füße in den kühlen Teich tauchen, während Wasserlinsen im Sonnenlicht schimmern und sich das Sommergrün auf der Oberfläche spiegelt... Den lauen Wind spüren, der die Haut berührt wie eine Liebkosung, von duftenden Feldern und frischem Heu erzählt... Den abnehmenden hellen Mond betrachten, der am Abend so still und sanft über der Wiese am Wald leuchtet, während ich im Nachthemd die fünf Schafmädchen in den Stall rufe... Der Tag ist so voller kleiner Freuden, tief empfundenen sinnlichen Augenblicken, die innehalten und genießen lassen.

veröffentlicht am

Sommer, endlich! Ein Igel, eine Ziege und ein Glühwürmchen

Ach, wie herrlich, es ist Sommer, und tatsächlich fühlt es sich auch so an an! Nach den letzten Regentagen, derer wir tatsächlich ziemlich überdrüssig waren, ist es nun schon früh am Morgen wunderbar warm. Unsere Sauerkirsche ist voller Stare, die ihr Frühstück einnehmen, während ich mit den Hunden vorbeilaufe hinunter zum Bach, dessen Wasser noch immer kraftvoll strömt.. Der Duft der Linde vor dem Bauernhof unserer Nachbarn mischt sich mit dem Geruch nach Heu – gestern konnte endlich gemäht werden.

veröffentlicht am

Spätsommersonnenlichtmagie und ein einzelnes Schwebeblatt

Der Sommer neigt sich, der Herbst naht. Wundervolle Tage reihen sich wie besondere Geschenke aneinander. Am Morgen starten die drei Kater ungeduldig in den Garten - schwups springen sie durchs Fenster: Paul, Peterchen und Pius, der Sonne entgegen. Und auch ich ziehe los - und erfreue mich an einer dunstig-goldenen Welt, am warmen Wind und unglaublich frischer Luft, die meine Lungen füllt. Unsere Kastanien stehen prachtvoll da - und ihre kugeligen Stachelfrüchte schimmern im ersten Licht.

veröffentlicht am

Schnecken, Spinnennetze und ein kleiner Grashüpfer

Den August zu verabschieden ist immer ein bisschen mit Wehmut verbunden, denn es ist schon ein kleiner Abschluss des Sommers. Die Felder liegen erdig kahl da, an Rändern wächst schon Goldrute und am Waldessaum pflückt ein Ehepaar die letzten Brombeeren. Unsere Buchen färben sich bereits gelb. Noch ist es warm. Morgens zeigt sich die Natur oftmals von Dunst eingehüllt, der sich unmerklich auflöst, und Sonnenstrahlen erleuchten den Tag.

veröffentlicht am

Regentupfen, Brombeeren und ein Winken

Ich sitze auf der kleinen Bank, nachdem mein Mann und ich zusammen spazieren waren. Es ist Samstag, acht Uhr. Als wir zurück auf der kleinen Zufahrtsstraße zu unserem Haus waren, wehte uns seichter Wind entgegen, wunderbar warm und wohltuend. Unterwegs habe ich meinen Pulli ausgezogen, darunter trug ich noch mein Schlafanzug- Top- gleich geht’s erst einmal duschen. Doch früh morgens mag ich immer am liebsten direkt loslaufen, in die noch stille Landschaft, so friedlich und menschenleer.

veröffentlicht am

Dunstige Herbstahnung und warmer Milchkaffee

In der Nacht regnet und gewittert es häufig. Nach schwülwarmen Tagen bringt die Dunkelheit ein wenig Abkühlung, und der Regen wäscht die Landschaft. Morgens ist die Natur in Dunst getaucht, dampfend-feucht. Erdige-moosige Töne bringen Ruhe und Sanftheit.

veröffentlicht am

Ferienende, Wachstum und Pfötchenhalten

Ich sitze am Teich, von der Spätsommersonne beschienen. Es ist warm. Meine Füße fühlen den aufgeheizten Steinboden, und ich tunke sie in das kühle Wasser. Eine kleine Spinne verharrt im Sonnenlicht in ihrem Netz. Ihr kleiner Körper schimmert. Grillen zirpen, ein lauer Windhauch streichelt die Halme, meine Haut.

veröffentlicht am

Sommerleichtigkeit

Der Sommer ist einfach wunderbar! Es ist warm, ja, manchmal sehr warm, aber immer wieder gibt es auch Regen, vorzugsweise nachts. Fast jeden Tag kann ich nur im Kleid losziehen, in offene Schuhe schlüpfen. Unser Spaziergang führt uns über die sandigen Wiesenwege durch das Getreide hindurch, das nun hoch steht, und wir hoffen, dass der Mähdrescher noch auf sich warten lässt. Die Kühe liegen unter schützenden Blätterdächern, in aller Ruhe widerkauend, fliegenumschwirrt. Wir sitzen bis in die Dunkelheit ohne Pullover draußen, und morgens kann man wunderbar im Sonnenlicht frühstücken. Es sind Ferien, die mich an meine Kindheit erinnern, an schier endlose freie Wochen. An den Duft von Eiscreme, Sonnenöl und Freibadchlor, an den Geruch von Wiesenheu und Bauernhof.

veröffentlicht am

Ferienglück

Oh wie herrlich diese Tage, so leicht und unbeschwert, so voller Wärme, Natur, Zeitlosigkeit... "Du Ferienkind!", sagt mein Mann, der selbst noch nicht frei hat und so langsam die Tage bis zu seinem Urlaub zählt... Ich tauche ein in mein Sommerglück, in die Freiheit... Früh morgens genieße ich meinen Spaziergang, ohne Uhr und Planungen im Kopf. Ich sehe, wie die freundliche Dame, die jeden Morgen eine große Runde walkt, im Vorbeigehen stehenbleibt, an den gelben Rosen unserer Nachbarn schnuppert, um dann (herrlich berauscht) weiterzusporteln. Ich freue mich, dass es noch Menschen gibt, die so achtsam sind, sich über Glück am Wegesrand freuen.

veröffentlicht am

Der Duft nach Linden und Lavendel

Sommeranfang! Sommerferien! Welch wunderbare Worte, welch wunderbare Paarung! Es ist warm, und dieses Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit ist unbeschreiblich. Da noch ein kleines Abschiedsgeschenk für die Schulkinder, dort noch kleine Ferientüten für die lieben Bäckerei-Menschen, die mich jeden Morgen vor Schulbeginn mit einem leckeren Latte beglücken - doch nun folgt eine fast sechswöchige Pause. Herrlich! Unangetastet liegt diese Zeit vor mir, frei, kostbar. Ich genieße ein unglaublich leckeres Brötchen zu Hause - mit Holunderblütenmarmelade bestrichen, ein liebevolles Geschenk einer Kollegin. Der frische zitronige Geschmack und das zarte Gelb sind direkt Sommerboten.

veröffentlicht am

Sommerabschied

Irgendwie kann ich gar nicht so genau sagen, wo diese feine Linie liegt zwischen dem Sommer und dem Herbst. Vielmehr besteht ein sanfter Übergang, wie immer im Laufe der Jahreszeiten. Das Licht verändert sich, wird milder, sanfter. Ich habe so richtig Lust auf Kürbisse. Am Hofladen liegen mir wundervolle Walnüsse zu Füßen - eine Handvoll stecke ich ein. Auf unserer Wiese und auf der unserer Nachbarn sprießen fast unbemerkt einige Pilze.

veröffentlicht am

Frühherbst-Boten

Nachdem es so lange trocken war, durchnässt nun Dauerregen das Land. In der Nacht lässt uns beständiges Rauschen wohlig einschlafen, kühle Nachtluft strömt durchs Fenster. Am Morgen blicken wir in eine dunstige Landschaft, als schauten wir durch eine Milchglasscheibe nach draußen. Zum ersten Mal seit vielen Monaten ziehe ich den langen Regenmantel über, der mich während des Spaziergangs am Morgen wunderbar wärmt und schützt. Betti patscht mit ihren Pfoten fröhlich die Straße hinunter durch das flott dahin strömende Regenwasser - sie liebt es schon immer, zu plantschen.

veröffentlicht am

Goldene Fäden, Tropfenschimmer und ein junger Fuchs

September... Ein für mich wundervoller Monat, die Zeit des Übergangs, den Herbstbeginn ahnend, noch fühlbar der Sommer mit seiner nur langsam verblassenden Kraft. Auf meinen Wegen, ganz außergewöhnlich, finde ich immer wieder eine schwarze Feder. In dem Moment, in dem mein Blick auf sie fällt, ungelenkt und zufällig, wie auf dem Parkplatz des Hofladens oder auf dem staubigen Spazierweg zum Cafè , fühle ich etwas in mir. Es ist, als sei eine Botschaft da, als seien Worte vorhanden, noch nicht ganz greifbar, aber ausgestreut, die ich aufnehme. Einer fehlt ein Stückchen nah der Spitze, doch sie ist dennoch wunderbar; eine andere, breitere, zeigt im Sonnenlicht einen blauglänzenden Schimmer.

veröffentlicht am

Letzte Tage im August

Die letzten Tage des Augusts fließen wunderbar unaufgeregt dahin, angefüllt von Wärme, Blätterrascheln und dem sanften Ruf des Uhus am Abend. Vor der Schule genieße ich meinen Hunde-Spaziergang, der immer wieder von den Katern und der Katze Blacky vom Nachbarhof begleitet wird. (Unsere Katzendamen verlassen unser Grundstück eigentlich nie). Heute früh gingen wir gemütlich am Bach entlang, der leider, trotz des kürzlichen Nieselregens, kaum Fließgeschwindigkeit aufweist. Zugewachsen, sein Wasser beinahe auf Bodenniveau, ist er derzeit ganz still. Am Wegesrand blüht unermüdlich das Zottige Weidenröschen, insektenumschwebt. Auf der Schafwiese weicht langsam der Morgendunst, der sich in der Nacht über Gräsern und Rotklee gelegt hat.

veröffentlicht am

Wasser, die Sonnenblume und die schwarze Feder

Wenn ich an glückliche sinnliche Momente in meinem Leben zurück denke, haben sie zu einem nicht unwesentlichen Teil mit Wasser zu tun. Und ich glaube, dies geht vielen Menschen so - Dir vielleicht auch? An einem Bach oder See-Ufer spontan die Schuhe ausziehen, auch wenn es ein bisschen Mühe bereiten mag... (Wo stelle ich sie hin? Meine Socken werden nass und schmutzig. Und dann: Ein bisschen unkoordiniert auf einem Bein herumhüpfen... ) Aber so umständlich das Ganze auch erscheinen mag: egal! Denn wenn die Füße erst einmal das kühle Wasser fühlen, die umfließende Bewegtheit, den Untergrund mit runden Kieseln oder weichem Sand - dann hat sich alles gelohnt. In diesem Augenblick gibt es nur Fühlen...

veröffentlicht am

Apfelmuffins, Trauben und Glückchen

Weitere Tage voller Licht und Wärme, ein scheinbar unendlicher Sommer. Nur in den frühen Morgenstunden fällt ein sanfter Regen - so willkommen für die Natur benetzt er hängende Blüten, trockene Gräser, den sich bereits aufheizenden Asphalt. Über Tag sucht alles den Schatten... Die Kühe liegen wiederkäuend unter einem Baum, die Katzen schlafen unter Büschen und Bänken, die Hunde träumen am liebsten im Haus.

veröffentlicht am

Die leuchtende Sonne, der blasse Mond und eine Sternschnuppe

Die Ferien sind zu Ende, aber das Sommergefühl hält dank des heißen, beständigen Wetters an. Schon morgens kann ich  im dünnen Kleid losziehen - vom warmen Wind empfangen, als wir am Bach vorbei laufen, hinter dem gerade die Sonne aufgeht - langsam und ungerührt. Als wir nach Westen abbiegen eröffnet sich ein anderes Bild voller Schönheit: der blasse Mond steht am Morgenhimmel; ein stummer Wächter über der Landschaft. Gestern war er ganz rund und voll. Er begleitet uns auf unserem Weg, langsam verblassend, sich scheinbar im dunstigen Blau der Morgenstille auflösend. Diese friedliche Zeit mit den Hunden, immer einmal wieder von Katzen begleitet, schenkt mir Freude und innere Kraft. Was auch immer noch kommt - diese Augenblicke draußen, im einträchtigen Zusammensein mit den Tieren, eingetaucht in die Natur, kann mir niemand mehr nehmen. Ich trage sie in mir, tief und leuchtend.

veröffentlicht am

Blätterrascheln, Spinnen-Schatten und Apfelkuchen

Die warmen Tage schenken uns so viel Freude, auch wenn wir wissen, dass es viel zu trocken ist. Schon morgens kann man nur in leichter Sommerkleidung losziehen, den lauen Wind spüren, durch den die Libellen auf dem Weg nach unten ihre schnelle Bahnen ziehen. Das Sonnenlicht lässt die weiße Rosenpracht leuchten, wirft filigrane Blütenschattenmuster auf die Zinkwanne und zaubert sich sacht wiegende Blätterspiele auf die Steinplatten, die sich bereits langsam aufwärmen. Unsere Tiere suchen sich kühle Fleckchen, auf denen sie ruhen - nur Kater Peterchen, der Kleinste, hüpft noch durch die Morgenstunden, bevor auch er sich auf einem Holzstuhl im Hausschatten niederlässt - wenigstens für einen Moment. Nach einem langen Tag ist es wunderbar, sich hier wieder zurückziehen zu können, in die Abgeschiedenheit und Ruhe, in die geborgene Zuhause-Friedlichkeit. Die Natur um uns herum, all das, was ich hier liebe, anschauen, hören, riechen, fühlen zu können.

veröffentlicht am

Schwalben-Zusammenhalt, ein kleiner Frosch und die quietschende Schaukel

Die Sonne scheint weiter, es bleibt so sommerlich warm - und trocken. Ich bügele im Schatten, die Füße stehen nackt auf den kühlen Steinplatten - und denke bei den Kleidungsstücken an unsere Urlaubstage, die wenigen, die wir zusammen verreist waren. Das Poloshirt hatte mein Mann dort an...Da mein Kleid, das ich am Abend trug... Und in einer Hosentasche steckt noch, schön gefaltet und unversehrt, ein schwarzer Stoffmundschutz, den wir auf einem Ausflugsschiff kaufen mussten. Ach... ich denke noch immer an diese Momente zurück, leicht, unbeschwert, umsorgt; wir zwei mit den Hunden und zusammen in fröhlicher Gemeinschaft mit meinem Vater , meinem Bruder und seiner Familie.  Heute vor einer Woche... Heute vor zwei Wochen...

veröffentlicht am

Letzte Ferientage, Herbstahnung, der Mond und der Uhu

Wie kann es sein, dass plötzlich nur noch so wenige freie Tage übrig sind, noch fünf, vier, drei... Oh, wie gerne möchte ich sie noch ein bisschen festhalten, die Gedanken an das "Danach" aufschieben. Ich sollte dankbarer sein, ich weiß... Ich darf mit jungen Menschen arbeiten, habe eine sichere Stelle... und doch - ich gebe es zu, ich kann sie jedes Mal nur schwer loslassen, meine Ferien. Ein neuer Stundenplan, das Gewusel der Kollegen am ersten Tag, die ganze Hektik, der Druck... Ganz bewusst versuche ich mich auf das zu fokussieren, was mir gut tut... Aber leicht ist es nicht, ist es nie. Ich genieße die Natur hier um so mehr, auskostend. Das warme Wetter hält an, selten unterbrochen durch einen sanften, rauschenden Landregen, der den frischen Himmel auf dem dann glänzenden Asphaltweg spiegelt, das Basaltpflaster, auf dem Katze Blacky mit uns läuft, dunkel schimmern lässt. Ich gehe mit den Hunden über abgeerntete Kornfelder; nur der Mais steht noch, und seine langen Blätter rascheln seicht im warmen Wind.

veröffentlicht am

Sommerflirren

Die Ferientage plätschern dahin - in einem unaufgeregten, stillen Rhythmus, entspannt und ruhig. Leider auch unaufhaltsam... Ich weiß natürlich, dass die meisten Menschen sehr viel weniger Urlaub haben... Und dennoch ist es immer erschreckend, wie schnell meine freien Tage verfliegen, ich immer wieder den wundervollen Wochenkalender (mit den Naturpostkarten von Marjolein Bastin) umblättere, plötzlich schon "Halbzeit" ist. Es ist heiß. Bis auf einen Moment, in dem einzelne Regentropfen fielen, ist es nun schon lange lange trocken. Die Blätter und Gräser hängen schlapp nach unten, die Wiesen sind strohig, senfgelb bis hellbraun, von ersten Buchenblättern bedeckt - schon eine Ahnung von Herbst... Einzelne Maulwurfshügel ragen empor - dunkle Rührkuchen auf einer cremefarbenen Tischdecke.

veröffentlicht am

Sommerfriedliche Augenblicke

Was könnte es Schöneres geben, als einfach in den Tag zu leben, ohne Termine, Vorgaben, Druck? Auch wenn ich Dinge erledige - ich kann mir alles selbst einteilen, mit Ruhe vorgehen, entspannt. Und es ist so ein richtiger Sommer! Bis auf einen Morgen, an dem es leise und sanft regnet und das Hundefell nass wird, ist es trocken und warm. Die Wäsche hängt  über dem Balkongeländer im Wind. Wir laufen barfuß oder in Socken, in leichten Klamotten, die so schnell übergezogen sind. Die Türen stehen offen. Ich bin umgeben von dem Ruf der Stare und Meisen, dem Tschilpen der Spatzen und dem Gesang der Amsel. Die Grillen zirpen, in einiger Entfernung hörst du das leise Muhen der Kühe und das Krähen der Hähne unsrer Nachbarn. Es ist so viel Leichtigkeit zu spüren.

veröffentlicht am

Grillenzirpen und Glühwürmchenlicht

Weiterhin sind die Tage so sehr voller Sommergefühl... Bereits früh morgens scheint die Sonne. Die Schafwiese am Bach, die zum Glück bislang nicht gemäht wurde, steht mannshoch. Ich stelle mir vor, wie dort inmitten der duftenden Gräser, der brummenden Insekten und sanft wiegenden Halme bodenbrütende Vögel ihre Jungen großziehen, ungesehen und unerreicht von vorbeigehenden Spaziergängern und ihren Hunden.

veröffentlicht am

Kirschen und Seerosen

Noch liegen die Ferien so herrlich vor mir - ausgebreitet, beinahe unangetastet, unangebrochen, verheißungsvoll und voller Freiheit. Sobald die ersten Tage verstreichen, mag ich sie festhalten, diese entspannten Momente ohne Uhr, Termine, Vorgaben. Ich mag sie für mich auskosten, konservieren. Wenn sie begonnen haben, die Ferien, dann läuft die Zeit rückwärts...wie jedes Jahr. Schon als Kind war die beste Zeit, wenn der erste Abend da war, noch sechs freie Wochen verheißungsvoll vor einem, frei und warm und ohne Pflichten. So voller Radtouren, Picknicks, Ahoi-Brause, Eisbällchen, Sonnencreme, Freibadtagen, zeitloser Sommer-Unendlichkeit. Ganz früh am Morgen muss unsere Hündin raus - sie stupst mich sacht mit ihrer Schnauze an, reißt mich aus meinen Träumen. Im Nachthemd steige ich in die alten Gummistiefel, die stets neben der Terrassentüre stehen, und gehe mit ihr Richtung Teich.

veröffentlicht am

Ferienbeginn und Gewitternacht

Letzter Schultag! Es liegt ein besonderes Gefühl in der Luft, dieser besondere Gedanke an ein letztes Mal... für so lange. Ein letztes Mal vor dem Losfahren zur Schule spazieren gehen. Ein letztes Mal am Bäcker meinen Vor-dem Unterrichtsbeginn-Kaffee genießen. (Natürlich habe ich ein kleine Sommer-Geschenk für die lieben Bäckerei-Mitarbeiterinnen, die mich übrigens, wie überall heute, mit: "Letzter Schultag, Anja!!!" begrüßen.) "Jaaaa, letzter Schultag!", das rufe auch ich den Schülern zu, die wie gewohnt mit ihren Handys vor dem Gebäude auf der langen Mauer sitzen, als ich zum Schul-Eingang komme. Ein letztes Mal in den Klassenraum gehen - bereits so früh am Tag ist er sonnenwarm. Auf meinem Tisch im Lehrerzimmer liegen einige kleine Präsente und Briefchen, wie liebevoll.

veröffentlicht am

Marienkäferglück und der Ruf der Goldammer

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, am Morgen des 21. Junis noch vor Sonnenaufgang spazieren zu gehen. Auch wenn ich deshalb eine halbe Stunde früher aufstehen muss als sonst, fiel es mir nicht schwer. Und so spazierte ich den trockenen, erdigen Weg durch die Felder, den Duft der Wiesen in der Nase, während die ersten sanften Sonnenstrahlen des neuen Tages die Landschaft fluten, der der Längste und Hellste des Jahres werden wird.

Hier ist er, mein kleiner Blog… und ich bin ein bisschen aufgeregt und gespannt, was sich ergeben wird mit diesem Anfang.

Eigentlich habe ich immer eher für mich selbst geschrieben – meine Gedanken, Gefühle notiert, in kleine Bücher, die ich irgendwo im sanften Sonnenlicht öffnete und einfach das in die Zeilen fließen ließ, was ich beobachtete, mich bewegte, beschäftigte… vor allem draußen in der Natur, in unserem Garten. Dort finde ich innere Ruhe, tanke auf, spüre all das, was mich umgibt, ganz intensiv, auch mich.

Neben dem Schreiben liebe ich es, zu fotografieren. Schon als Kind habe ich durch den Sucher geschaut – und weniger gesucht, als gefunden… Ich mag es sehr, Stimmungen einzufangen, die kleinen, feinen Augenblicke, so kostbar. Das wundersame Aufblitzen eines Eiskristalls, der Schimmer des Morgenlichts auf dem gefrorenen Teich, das überwinternde Zusammenrücken einer Gruppe Marienkäfer in unserem Gartenhaus. Es ist für mich immer wieder ein kleines Wunder, diese Ausschnitte zu entdecken, festzuhalten – mit der Kamera, vor allem im Herzen.

Und irgendwann dachte ich – warum nicht andere teilhaben lassen? Vielleicht erfreuen sich Betrachter an den Bildern, Worten… und wenn ich Glück habe, springt ein feiner Funken über.. und für einen Moment ist eine Verbindung da, ein geteilter Gedanke, ein berührendes Fühlen.

Ich habe diesen Blog „Wo sich Fuchs und Hase…“ genannt… nach dem bekannten Spruch „Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen“ – vor dem Hintergrund, dass ich auf dem Land lebe, mit meinem Mann, unseren Tieren, zwischen zwei Bauernhöfen. In unserer Zufahrtsstraße gibt es glücklicherweise keine Straßenbeleuchtung; hier sehen wir im Dunkeln in einer klaren Nacht noch wundervoll die Sterne und den Mond…und tatsächlich huscht immer einmal wieder auf leisen Sohlen ein Fuchs vorbei.

Mit etwas Glück beobachten wir Feldhasen und Kaninchen, leider viel zu wenige, die auf der Wiese nach Nahrung suchen. In meiner Vorstellung – wider besseren Wissens natürlich – leben sie in friedlicher Koexistenz; aber für einen Moment darf man ja träumen.

Auf jeden Fall erscheint mir unser Zuhause hier als eine kleine Zuflucht, etwas abgeschieden vom Rest der Welt, friedlich, ruhig, mit Unterschlupfmöglichkeiten für Wildtiere und dem Heim für uns und unsere Hunde und Katzen, mit denen wir wohnen, voller Dankbarkeit und Freude.

Vielleicht, vielleicht findest gerade einen Augenblick der Ruhe in diesem Blog, möchtest teilhaben an meinen Bildern und Worten zu meinem Erleben dieser kleinen eigenen Welt auf dem Land im Wechsel der Jahreszeiten – und spürst selbst ein bisschen Seelenfrieden, Kraft im Alltag, auch Inspiration. Das wünsche ich mir.