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Kraftspendende Wärme und Leichtigkeit

Oh wie herrlich! Endlich Sonnenschein, Wärme, lauer Wind... Die Krokusse scheinen zu platzen! Sie recken und strecken sich, hummelumbrummt. Ein einzelner Frühblüher wächst aus einer Pflasterritze empor, ungeachtet des winzigen Spaltes, so voller ansteckender Freude.

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Vorfrühlings-Sanftheit

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Neujahrsleuchten

Wie kann es sein, dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe? Fehlte es an Ruhe, Zeit, Muße? So oft formulierte ich Sätze in meinem Kopf, trug die Bilder und Texte nur in mir... ohne sie hochzuladen und einzugeben. Und dabei hat mir mein Blog selbst gefehlt.. So viele Tage sind vergangen.. Der Advent. Ein Kaffee mit Zimt am Zaun - noch hängen letzte Blätter. Der erste Frost, Schnee...

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Abschied der Zugvögel, Glücksbringer und eine Überraschung

Der Herbst ist da... Nicht mehr nur als Ahnung, sondern in voller Pracht. Morgens liegt die Landschaft meist im stillen Dunst. Nur nach und nach kommen Einzelheiten zum Vorschein, wird die Kontur des Waldes sichtbar. Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit.

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Altweibersommer und Herbstahnung

Es ist noch nicht lange her, da meinte eine liebe Freundin, dass jetzt ein richtig schöner Altweibersommertag sei. Dieses Wort habe ich lange nicht mehr gehört - es lässt mich an silbriges Frauenhaar und glänzende Spinnenfäden denken. Ich mag beides sehr gerne - und ich finde, dass diese Bezeichnung so gut passt:  zu feinen Netzen im dunstigen Morgensonnlicht oder im Abendschein schimmernd.

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Spätsommerschimmern

Die letzten Ferientage verrinnen... Ich betrachte die drei Pflanzen, die jeden Sommer bei uns im Garten verbringen, bevor sie zurück ins Klassenzimmer kommen. Ich hatte sie doch eben erst dort abgestellt..? Und die Blumen im Topf, die jetzt langsam verblühen, ihre trockenen Samenkapseln ausbilden...  Ich hatte sie gefühlt doch gerade erst eingepflanzt..? Jetzt liegen erste Kastanienfrüchte auf den Autoscheiben, bedecken die bräunlich gefärbten gefingerten Blätter die Auffahrt.

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Schatten und Licht

Welch wundervolle Tage, angefüllt mit Sonnenschein, Wärme, Leichtigkeit. Ohne Uhr, Termine, Druck - noch sind Ferien.. Ich habe Zeit, mich an unseren Teich zu setzen, die Füße berühren das kühle Wasser. Hier ist eine ganz eigene besondere Welt. Schwalben trinken im kunstvollen Flug. Singvögel lassen sich auf dem Teichgras nieder, auf der vorsichtigen Suche nach einem sicheren Landeplatz am Wasserrand. Libellen ziehen so schnell, dass ich sie kaum mit dem Blick verfolgen kann.

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Kunstvolle Netze im Licht und ein kleiner Nussbaum

Ach, ich möchte sie festhalten, diese freien Tage... Oder die Ferien wenigstens noch ein bisschen verlängern... (Wobei ich natürlich weiß, dass meine freie Zeit Luxus ist gegenüber der Anzahl der Urlaubstage anderer Menschen! Aber trotzdem...) In den Tag hinein leben.

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Regentropfen und eine Überraschung am Teich

Was für herrliche Tage. Ohne Termine, Uhr, Pläne. Einfach nur das tun, was ich mag.. und was eben erledigen ist - Tiere versorgen, ein bisschen im Haus und Garten wuseln. Alles geschieht auf ruhige, entspannte Weise. Wie wohltuend!

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Ferienglück, leise und warm

Oh wie herrlich, es sind Ferien! Betriebsamkeit auf den Raststätten, vollgepackte Autos und Wohnwagen. Das Wetter ist weiterhin unglaublich sommerlich. Ich bin so froh, in den Tag hinein leben zu können. Morgens: Schnell etwas überziehen, einfach ein altes Sommerkleid.

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Sommerleichtigkeit und ein Wiedersehen

Nach den heißen Tagen ist es jetzt angenehm warm. Wir haben eine Wohlfühltemperatur von etwas über zwanzig Grad, genau richtig. Und ein lauer Wind weht, streichelt, liebkost. Herrlich! Am frühen Morgen atme ich den Duft nach Heu und Stroh, nach Schafen und Ponys, der mir auf dem Weg zum Stall entgegenweht.

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Gewitterregen

Es ist nach wie vor heiß! Wenn ich Wäsche aus dem Schrank nehme, kann ich kaum glauben, jemals wieder einen Pullover anzuziehen. Oder gar eine Jacke! Geht man von drinnen nach draußen, ist es so, als öffne man eine Sauna-Tür. Wenn ich den Stall miste und danach neues Stroh und Heu hole, muss ich anschließend sofort duschen. Alles klebt auf der Haut, kitzelt im Nacken oder im Bauchnabel.

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Warme Tage, Glühwürmchen-Nächte und ein besonderer Gast

Es ist heiß! Was für unglaubliche Sommertage, flirrend, wie im Süden. Unsere Tiere suchen Schattenplätze, wie auch wir. Über Tag hängen wir eher träge herum, dabei müsste so viel erledigt werden. Ich setze mich eine Zeitlang zu den Schafen in den Stall.

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Sommersonnenwende

Der längste Tag des Jahres ist da. Mein Mann wird zu dieser Zeit immer ein bisschen sentimental. Er liebt den Sommer noch mehr als ich, möchte diese Zeit der Leichtigkeit festhalten. Die Helligkeit am frühen Morgen. Das Singen der Vögel. Der Duft nach Lindenblüten, nach frisch gemähtem Heu. Die lauen Abende, an denen wir gar nicht ins Haus gehen wollen.

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Zeit mit unseren Schafen und der Ruf des Kuckucks

Es ist sommerlich warm. Wir holen die Schafe in unseren Garten, denn hier ist es schattiger. Und außerdem ist das Gras schön hoch gewachsen - und es scheint ihnen köstlich zu munden. Wie hübsch zudem die Gesichter aussehen, so tief in die Gänseblümchen und den Weißklee gesteckt! Da wo ein Schäfchen gerade grast, muss flugs auch ein anderes Mäulchen hin.

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Schwalbenfreude, Blüten und Gräser

Ach, diese Zeit ist so wunderbar, so wohltuend. Wir sind, wenn es irgendwie geht, den ganzen Tag lang draußen. Genießen ein Erdbeermilchshake, ein Stück Rhabarberkuchen, einen Salat mit Wildkraut aus dem Garten. Ich liebe es wie immer, auf der Weide zu sitzen, den Ponys und Schafen nah. Auf einem Zaunpflock sitzt ein mächtiger Bussard - welch prachtvoller Greif!

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Schäfchen, Katerchen und ein Heupferdchen

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Rosenreigen, Leichtigkeit und Geerdet-Sein

Ach wie die Rosen duften... Ich tauche meine Nase in die weichen Blütenblätter und bin hingerissen. Und ein wenig dafür entschädigt, dass die violette Pracht der Glyzinie langsam vorbei ist. Nur schwer kann ich diesen zauberhaften Anblick loslassen, den unfassbar betörenden Geruch, der über dem Garten hing… Alles hat seine Zeit..

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Der Mai kommt, golden schimmernd, warm und duftend

Die Nacht zum ersten Mai bricht an... Aus der Ferne sind Klänge von Musik zu vernehmen, und ich stelle mir vor, wie überall bei dem herrlich warmen Wetter die Menschen tanzen, trinken und einfach feiern. Wir sind zu Hause, genießen diesen unglaublich lauen Abend, eingetaucht in den süßlich-schweren Duft der Glyzinie, begleitet vom Geruch nach frisch gemähtem Gras - unsere Nachbarn machen zum ersten Mal Heu.

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Schwarzfellige Ostern

Kurz vor Ostern ziehen sie bei uns ein: Frida und Skelmir. Zwei liebe alte Isländer, die ihr liebes vorheriges Zuhause verlassen mussten und nun bei uns zusammenbleiben können. Ein Geschenk meines Mannes... Unsere Schafe teilen sich jetzt den Stall mit den beiden und träumen hier nachts Seite an Seite.

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April-Leuchten

Jeder Tag ist ein Geschenk, so voller Wärme, sobald der Morgen die Nacht verabschiedet, so voller Blüten, Gezwitscher und Licht. Welch Lebensfreude! Ich kann mich an all den Blumen und knospenden Zweigen kaum stattsehen. Verzeihung für das Übermaß an den Blütenbildern dieses Mal...  aber sind sie nicht alle wundervoll?

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Frühlingsanfang, so voller Licht und Wärme

Welch wunderbarer Frühlingsanfang! Es ist sommerlich warm, und die Sonne scheint. Lauer Wind streichelt die Haut und Seele. Die Menschen sind spürbar freundlicher und lächeln mehr, und auch ich selbst bin einfach froh, genenieße dieses neue leichte Lebensgefühl.

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Berührung und Dankbarkeit

Es bleibt so wundervoll warm. Die Welt erscheint in einem sanft sonnigen Licht, und spürbar streckt sich jede Nase, jeder Halm dieser Wärme entgegen. Die Frühblüher scheinen im Zeitraffer zu wachsen, und die Schafweide, die so kahl da lag, zeigt sich ganz langsam mit grünem Flaum. Am Morgen sitze ich auf der kleinen Bank am Haus. Mein Mann hat mir einen perfekten Milchkaffee zubereitet, nachdem ich vom Hunde- Spaziergang zurück kam. Eingehüllt von Vogelgezwitscher genieße ich ihn Schluck für Schluck, während die wundervolle Sonne die Szenerie in warmes Licht taucht.

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Sonnenleuchten, Schafkuscheln und Katerfrohsinn

Es ist Karneval, und die Sonne scheint. Welch Glück für alle Jecken! Wir sind lieber Zuhause, genießen hier das fantastische Wetter. Und unsere Ruhe... Als ich bei den Schafen bin, wehen einzelne Klänge des Rosenmontag-Umzugs herüber, und ich stelle mir verkleidete Kinder vor, die sich über die Kamellen freuen. Ich setze mich auf die Holzpfosten, die hier am Rand der Weide noch gestapelt sind, und strecke das Gesicht in die Sonne.

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Blüten, eine Biene und Zuversicht

Was für ein Tag! Nach einem sanften nächtlichen Regen erscheint der Morgen wie reingewaschen. Die Luft ist frisch und klar - und wunderbar mild. Schon früh wärmen die Sonnenstrahlen, scheinen die Landschaft wachzuküssen.

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Ein Hauch von Weiß und Spuren im Schnee

Es schneit es erneut. Unser Grundstück ist weiß gepudert, und dazu bricht ganz wunderbar die Sonne durch. Es sieht so schön aus - und dennoch... Dennoch hätten wir so gerne Frühling, endlich... In der feinen weißen Decke kann man die Spuren des Morgens erkennen.

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Schneeglöckchen-Glück

Es ist Februar... Und jedes Jahr ist dies ein für mich besonderer Monat. Ich habe hier Geburtstag. Als meine wundervolle Omi noch lebte, hat sie mir jedes Jahr ein Sträußchen Schneeglöckchen geschenkt.

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Eine Schneedecke, dicht und wundervoll

Wir hatten hier noch nie so viel Schnee! Dicke Flocken bedecken die Landschaft, und eine weiße dichte Decke liegt auf jedem Zweig, jedem Halm. Fast unwirklich wirkt die Szenerie, so malerisch im Weiß versunken.

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Raureif-Tage

Nun hat das neue Jahr längst begonnen.. Und ich schaffe es irgendwie nicht, endlich für meinen Blog zu schreiben, die winterlichen Fotos hochzuladen. Dabei habe ich noch immer Ferien, genieße diese stille Zeit. Am frühen Morgen ist unser Dachfenster über weite Flächen weiß bedeckt. Einzelne Eiskristalle faszinieren aus der Nähe. Dahinter liegt der gefrostete Garten.

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Weihnachten, warm, geborgen, glücklich

Es ist eine wundervolle Zeit... Neben all den Dingen, die immer zu tun sind, halten wir uns immer auch einen Moment frei, um den Advent zu genießen. Draußen ist es eher feucht. Die Wolle der Schafe trocknet kaum, und unsere Hunde zieht es auch nicht sonderlich nach draußen. Umso gemütlicher erleben wir dann nach einem kurzen Spaziergang die Wärme im Haus. Und wie wunderbar, nun einen Kaffee mit Zimt zu trinken oder einfach einen Tee aus der Schachtel mit 24 unterschiedlichen Variationen - eine für jeden Tag... Am Abend dann ein herzhafter Gemüseauflauf, mit Bergkäse überbacken, oder Grünkohl mit Kartoffeln.

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Adventszauber

Es ist Advent. Meine so geliebte Zeit, seit Kindertagen. Die so still und tief berührt. Eine Kerze anzünden, ganz bewusst. Dabei dem leisen Geräusch des Streichholzes lauschen. Das Zuhause noch ein wenig heimeliger machen.

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Vorwinterliche Einstimmung, weiß, kalt und sonnig

Nun ist es so richtig winterlich! Früh morgens sind die Wiesen reifbedeckt, und hinter dem kahlen Wald geht am roséfarbenen Himmel langsam die Sonne auf, die die weiße Decke schimmern lässt. Wenn ich das Weidetor zur Schafswiese öffne, fühlen meine Finger das kalte, glatte Metall, frostüberzogen. Eigentlich müsste ich Handschuhe anziehen, doch so stecke ich die Hände tief in die dicke Wolle unserer fünf Auen, und spüre ihre wollige Wärme. Welch zauberhafte Stimmung, mit den Hunden am Bach spazieren zu gehen! Der Atem der Collies dampft, das Wasser gluckst, und die Stängel der Stauden und Gräser am Wegesrand zieren kleine zarte Zuckersterne. Obwohl ich mich mollig warm angezogen habe, ist mir leicht kalt, und ich stecke die Hände tief in die Manteltaschen. Jeder Schritt knirscht.

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Oktobermilde und wundervolle Worte

Welch wundervolles Licht! Nachdem der Morgen oftmals dunstige Schleier zeigt, bricht am Vormittag ganz sachte die milde Sonne durch, löst langsam die Watteschwaden auf und lässt die noch feuchte Landschaft schimmern. Ich habe Ferien, welch Glück, und kann diese wundervollen Oktobertag von Herzen genießen. Einfach ohne Uhr in den Tag gehen, nach dem Gefühl.

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Herbstglück und ein berührender Stein

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Nebelschleier, goldene Schimmer und eine Libelle

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Herbstbeginn

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Dunstige Tage und ein Seestern

Das warme Wetter hält an, doch ganz sanft verändert sich die Natur. Die Blätter färben sich bereits, der Holunder wird kahler, das Licht weicher. Morgens ist es länger dunkel, und schon viel früher am Abend kehrt die Nacht ein; die Wolle der Schafe klamm und feucht. Noch immer sind wir so viel draußen wie es nur geht, laufen barfuß, tragen Sommerkleidung.

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Spätsommerlicht, eine Spinne, eine Raupe und ein Grashüpfer

Wir werden mit wunderbaren Tagen beschenkt, heiß und hell. Zuhause laufe ich den ganzen Tag barfuß, ziehe Sommerkleider an und gehe morgens und abends einfach im Nachthemd zur Weide, um die Schafe nach draußen zu lassen oder in den Stall zu holen. Wir spüren so viel Leichtigkeit! Ich hatte mir eine Winterjacke rausgelegt, die ich verschenken wollte, und als ich sie betrachte, kann ich mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, sie jetzt anzuziehen.

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Hitzefrei und Donnergrollen

Die Ferien nähern sich dem Ende... und die Sonne kommt auf Hochtouren. Wir haben weit über dreißig Grad. Wenn wir nach draußen gehen, scheint es, als ob sich eine Sauna-Tür auftut.

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Morgenzauber und Abendgold

Ach, diese wunderbaren Ferientage, so voller Freiheit, Selbstbestimmung, Leichtigkeit! Sie rinnen dahin, wie Körner in einer Sanduhr... Ich möchte sie tief auskosten, ganz bewusst und intensiv... Innehalten, immer wieder, und fühlen, spüren... Um den wundervollen Moment wirklich aufzunehmen und speichern.

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Sommerleichtigkeit

Oh wie herrlich, so wundervolle Augenblicke voller Wärme und Leichtigkeit! Morgens von allein wachwerden, ohne Wecker, in Ruhe seinem Rhythmus folgend... Die Tiere füttern, die Schafe herauslassen, den Stall ausmisten - und dabei die Schwalben um sich sehen, hören, fühlen...

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Einfach einmal Nichtstun…

Welch herrlich leichte Tage, so voller Sommerglück. Nachdem es über 30 Grad wurde, haben wir für die Schafe den Zaun gesteckt, den wir letztens geliefert bekamen. Nun können sie die warmen Mittagsstunden in unserem Garten unter dem Kirschbaum verbringen. Neugierig erkunden sie dieses schattige Fleckchen, beschnuppern den Untergrund und zupfen fröhlich an den Brombeer-und Wildrosenblättern.

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Mein Sommer-Soundtrack

Es ist so wunderbar warm, richtig Sommer, endlich. Schon am frühen Morgen ist es hell, die Wiesengräser leuchten, ich suche mir nur ein Kleid oder Shirt. Du brauchst keine Jacke, keine Socken...  allein das vermittelt so viel Leichtigkeit, Lebendigkeit. Und es sind Ferien! Diese Wochen, so ersehnt, liegen nun noch unangetastet vor mich, verheißungsvoll, frei, voller Sommergefühl!

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Heuduft, warmer Wind und Wasserlinsen

Oh es gibt so viel Wunderbares... Die Füße in den kühlen Teich tauchen, während Wasserlinsen im Sonnenlicht schimmern und sich das Sommergrün auf der Oberfläche spiegelt... Den lauen Wind spüren, der die Haut berührt wie eine Liebkosung, von duftenden Feldern und frischem Heu erzählt... Den abnehmenden hellen Mond betrachten, der am Abend so still und sanft über der Wiese am Wald leuchtet, während ich im Nachthemd die fünf Schafmädchen in den Stall rufe... Der Tag ist so voller kleiner Freuden, tief empfundenen sinnlichen Augenblicken, die innehalten und genießen lassen.

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Sommer, endlich! Ein Igel, eine Ziege und ein Glühwürmchen

Ach, wie herrlich, es ist Sommer, und tatsächlich fühlt es sich auch so an an! Nach den letzten Regentagen, derer wir tatsächlich ziemlich überdrüssig waren, ist es nun schon früh am Morgen wunderbar warm. Unsere Sauerkirsche ist voller Stare, die ihr Frühstück einnehmen, während ich mit den Hunden vorbeilaufe hinunter zum Bach, dessen Wasser noch immer kraftvoll strömt.. Der Duft der Linde vor dem Bauernhof unserer Nachbarn mischt sich mit dem Geruch nach Heu – gestern konnte endlich gemäht werden.

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Vor-Sommergefühl

Endlich... es ist da, dieses unbeschreibliche Vor-Sommer-Gefühl, so voller spürbarer Leichtigkeit. Ich fühle den Sonnenschein, den wundervollen Wind, der Lindenduft mit sich trägt, mein Herz hüpfen lässt. Schon ganz früh morgens ist es hell, und die Schafe streifen durch das hohe Gras, ihr Fell bereits warm. Der Bach im kleinen Tal ist beinahe zugewachsen und kaum noch zu erkennen. Die Gräser haben den Weidezaun längst überragt.

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Mai-Regen, Wärme und Wolle

Der Mai endet mit unglaublich viel Regen. Nieselregen, Starkregen... Mein Mann sagt: Wetter wie im April, nur etwas wärmer. Wiesen stehen über weite Flächen richtig unter Wasser, als gäbe es hier flache Seen. Über unsere Pflastersteine rinnt ein kleiner Strom - zum Glück nicht in Richtung Haus, sondern Weide. Unser Teich ist randvoll, der Zulauf sprudelt.

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Dunstige Stille

Ach, die wenigen hellen, warmen Tage scheinen so fern... Wir wachen auf, blicken in eine dunstige Landschaft, und Regen klopft ans Fenster. Die Weide vor unserem Schlafzimmerbalkon schient wie plattgedrückt. Die Äste der Bäume, regenschwer, hängen tief nach unten, sodass wir uns manchmal den Kopf stoßen, wenn wir sie durchqueren. Als es heute morgen richtig hefig schüttete, kamen wir von der Haustüre nur wenige Meter weit.

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Fliederduft und Blütenträume

Herrlich, welche Freude und Unbeschwertheit ein einzelner Tag voller Wärme schenkt! Ich streife durch den Garten, der so zugewachsen ist, wie wir es nicht erlebt haben bisher. Alles blüht, wächst und gedeiht, wie es so treffend heißt. Auf der Teichoberfläche ein sanfter Schimmer, die Ufer dicht von Gräsern umsäumt, im Hintergrund blüht der Flieder. Hier zu verweilen bedeutet Seelenfrieden.

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Himmels-Wolken, Wolle-Wolken und wundervolles Licht

Oh endlich, endlich ein bisschen Sommergefühl! Warmer Wind streichelt Haut und Seele, so wunderbar. Wir tauchen tief ein in dieses sonnige Glück, sind den ganzen Tag draußen, genussvoll, träge, auf unserer Terrasse dösend oder im weichen Gras, golden im Licht. Wir trinken Erdbeermilchshake und essen frisch gebackene Brötchen, darauf Frischkäse mit Kräutern aus dem Garten, gerade gepflückt und nach südlichen Gefilden duftend. Zitronenmelisse verströmt ihr Aroma, als ich dahinter ein paar Rosmarinbüschel mitnehme.

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Mai-Freude

Der erste Tag im Mai kommt mit sommerlicher Wärme. Wie wunderbar für alle, die feiern, die in den Wonnemonat tanzen, die Nacht draußen verbringen. Die Luft ist erfüllt vom Duft nach Blüten und Gras, das frisch gemäht im Sonnenschein trocknet. Oh, steck einmal deine Nase in eine Apfelbaumblüte, wunderbar! Die Glyzinie verströmt ihr Aroma, während der Flieder langsam verblüht.

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Mäh!

Früh am Morgen, nachdem ich mit den Hunden spazieren war, schiebe ich eine große dunkelgrüne Schubkarre... (...die ich unbedingt haben wollte, und die dann nicht ins Auto passte und angeliefert werden musste...) Vor mir saust eine Schwalbe, eine andere sitzt oben auf dem Kabel, welches vom Kuhweidezaun hoch über den Weg gelegt wurde. Eine schwarze Silhouette am milchigen Himmel. Ihre hellen Töne umgeben mich, als ich den kleinen Weg entlanggehe, von der großen Scheune unserer Nachbarn zurück, mit duftendem Heu beladen.

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Besuch von Enten, dem Igel und Graupelmurmeln

Mitte April werden wir mit einem warmen Wochenende beschenkt, das schon richtig sommerlich ist. Es duftet nach Raps und Flieder - herrlich. An der kleinen Kirche in der Nähe stehen hübsch gekleidete Grüppchen und feiern Kommunion, während die Sonne lacht und die Glocken läuten. Haben sie ein Glück mit dem Wetter!

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Blütentraum und das Geschenk der Wärme

Oh wie wundervoll diese warmen Apriltage an und nach Ostern... Nach all der kühlen Feuchtigkeit der letzten Wochen, ja, Monate, spüre ich so sehr, wie innerlich etwas erwacht, berührt wird, voller Sehnsucht nach hellem Licht, nach Blumenglück und lauem Wind durchbricht, jubelt. Unsere Katzen zieht es nach draußen, wo sie es sich gut gehen lassen...

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Frühlingswarmes Osterglück

Ostern! Diese Tage sind so voller Wärme und Sonnenschein! Wir genießen es, einfach draußen zu sein, die Strahlen auf der Haut zu spüren, die Seele baumeln zu lassen. Wir haben beide frei und sind einfach Zuhause. Ein gemeinsamer Spaziergang am Morgen, danach ein Brötchen auf der kleinen Bank am Haus, mein Kaffee, eine heiße Schokolade für meinen Mann... Schauen, lauschen, erzählen, schweigen... wenigstens für eine Zeitlang.

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Märzenswärme und die Botschaft der Schachbrettblume

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Gedanken-Spuren, erster Laich und Collie-Haarbüschel

Nach wie vor sind die Tage feucht und kühl. Immerhin wird es morgens früher hell. Auf meinem Weg über schlammige Feldwege sehe ich einen Regenwurm, der hier festhängt. Ich gehe weiter... und kehre doch um. Ja, es ist nur ein Regenwurm. Einer von vielen. Doch ich nehme ihn und lege ihn ins angrenzende hohe Gras. All diese Spuren in der feuchten Erde!

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Kuchenliebe, Hyazinthenduft und wundervolle Worte

Der Februar bleibt nass und kühl. Die Luftballons am Fenster sind verschwunden. Dann, endlich, ein Tag ohne Regen, der etwas Wärme verspricht. Ich hänge unsere Wäsche über das Balkongeländer zum Trocknen, erstmals in diesem Jahr. Für die Schule besorge ich ein paar Frühblüher, die ich dort auf die Fensterbänke des Klassenzimmers stelle. Kurz darauf öffnen sich die ersten Blüten - und schenken uns am frühen Morgen einen herrlichen Duft, wenn wir in den Raum kommen. Welch Kraft eine einzelne Hyazinthe besitzt!

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Löwenzahnpesto, Zugvögel und erste Kröten

Der Februar beginnt, und das feuchte, kalte Wetter hält an. Tagtäglich heißt es Pfoten abtrocknen, Gummistiefel anziehen, im Matsch nahe des Waldes bei jedem Schritt beinahe steckenbleiben. Einmal rutsche ich auf dem glitschigen Untergrund des Feldweges aus, obwohl genau dieses Stelle ganz eben ist. Und doch... Und doch gibt es leise Anzeichen des Frühlings. Die Vögel singen morgens. Es ist schon früher hell. Manchmal, ganz manchmal, lugt sogar eine Ahnung von Morgensonne durch den noch lichten Waldesrand.

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Schnee-Abschied

Das Eis auf den Teich zieht sich zurück, schon liegt die Flachwasserzone frei. Auch wenn ich diesen Bereich des Gartens immer liebe und in jeglicher Gestalt wunderschön finde, stimmt mich die schmelzende Decke dieses Mal melancholisch. Vielleicht, weil dieses Gefühl von Abschied in besondere Resonanz tritt, mein Innerstes berührt.

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Weiße Wunderwelt

Es schneit und schneit. Und dazu, wie zauberhaft, bricht nach einem dunstig-verträumten Morgen die Sonne durch. Ich wähne mich in einer Urlaubswinterlandschaft, wie sie schöner nicht sein könnte. Überall funkelt und glitzert es!

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Schnee-Engel und Schnee-Stille

Was für eine Winterlandschaft! Unser Dachfenster ist beinahe undurchsichtig - zugedeckt vom Schnee. Und während ich dusche und aus dem kleinen Gaubenfenster schaue, blicke ich durch glitzernde Eiskristalle, die sich hier sammeln. Der Wetterbericht hatte ihn angekündigt : stetig fallenden Schnee...

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Überspülte Steine, ein frisches Bad und eine Raupe

Das neue Jahr bringt weiter viel Regen. Wenn ich am Bach entlang gehe, dann rauscht das Wasser kraftvoll neben uns. Ich muss mich dick einmummeln - die Nässe und der Wind lassen einen frösteln. Die Feuchtigkeit scheint in einen hineinzukriechen. Nur selten eine Ahnung von Sonnenlicht.

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Stürmischer Jahresbeginn, zunehmende Helligkeit, Frost und eine Taube

Ein neues Jahr. Draußen stürmt und regnet es. Meine Holzlebkuchen wirbeln an der Tanne. Ich habe sie noch nicht angehängt- und nun trotzen sie dem Wetter seit der Adventszeit. Nur ab und zu gibt es Momente, in denen es aufklart.

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Himmelsleuchten und der Zauber eines Regenbogens

Silvester. Langsam heben sich einzelne Konturen aus dem stillen Dunkel der Nacht. Buchenzweige vor dem Balkon. Die Wipfel der Bäume am Waldesrand. Und ein wundervoller lichter Morgen empfängt uns.

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Advent und Weihnachten, dunkel und hell zugleich

Im Advent regnet es unerlässlich. Die Wege sind matschig, von Wasser überspült. Die Flüsse steigen und der kleine Bach unten im Tal rauscht, wild strömend und gurgelnd. Stürmische Tage und vor allem Nächte lassen Äste abknicken und verwehen die letzten Blätter. An den alten Schlittschuhen, die auf der kleinen Steinbank zur Dekoration stehen, Tagträume weckend, häuft sich das Laub.

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Dunkle Dunsttage und ein weißer Reiher

Nun ist so eine wunderbare Zeit. Nur langsam wird es morgens heller, fast unmerklich schälen sich einzelne Konturen aus dem dunklen Blau der Nacht. Ein Buchenzweig vor dem Balkon. Das Hausdach des Bauernhofes gegenüber. Über der Hecke seitlich unsers Gartens steht ein zarter Mond, blass und dünn. Während wir im Bad sind, taucht ein Sonnenaufgang den Waldrand in roséfarbenes Licht.

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Schlittschuhträume, goldene Sterne und Lebkuchen

Und dann ist er da, dieser wundervolle, einzigartige Monat... Natürlich hat jede Zeit ihre Besonderheiten - doch der Dezember ist für mich voller Verheißung, einem stillen Zauber. Noch Wochen später werde ich an bestimmte Augenblicke im Advent zurück denken, sie nachspüren, ja, ihnen nachtrauern, sie zurück wünschen. Zum ersten Mal wieder- seit einem Jahr - den Adventskalender umblättern. (Ich habe einen zum Aufstellen, den ich so liebe). Ein Weihnachtslied hören. Einen Tannenbaum auf einem Auto-Dachgepäckträger sehen. Eine Prise Zimt auf den Milchschaum meines Kaffees streuen.

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Regen, Dunst, der Zug der Wildgänse und ein abendlicher Besucher

Überall ist der Herbst nun spürbar, und ja, der bevorstehende Advent schleicht sich an. Immer weniger Blätter zieren die Zweige, sodass in den kahlen Baum-Silhouetten die sonst versteckten Besonderheiten deutlich werden: Eine kugelige Mistel, ein kunstvolles Vogelnest. Unsere liebe Nachbarin hat uns ein Päckchen mit Eiern ihrer Hühner in den Briefkasten gestellt - wie willkommen. So kann ich später backen oder einen Zimt-Pfannekuchen bereiten.

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Stille Tage, Laternen-Erinnerung und Schmetterlingsfrüchte

Heute Morgen war ich kurz nach Sonnenaufgang schon spazieren, und eine wunderbar stille Welt umfing uns, die Hunde und mich. Die erdigen Farben des Herbstes.. so wunderschön. Da ist nichts mehr, was hervorsticht, nichts Knalliges, Lautes, Grelles. Stattdessen ein komprimiertes Spektrum an warmen weichen Tönen, leise und sanft. Ein einzelner Blütenstand, ein verwehtes Blatt, rostfarbene Farne am Waldessaum.

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Oktober-Abschied und Nest-Gefühl

Der Oktober endet kühl und feucht. Nachts stürmte es oftmals, und am Morgen tappten wir über ein Sammelsurium aus abgebrochenen Ästen, Zapfen und Bucheckern über die Wiese und Treppenstufen. Der Weg am Waldrand ist matschig, und Axel, unser einer Collierüde, geht dort immer ganz nah an den seitlich wachsenden Himbeersträucher, um ja keine schmutzigen Pfoten zu bekommen, während Betti, unsere Hündin, wie immer mitten durch den Schlamm spaziert... Ich atme die kühle Luft und lausche dem einen Zaunkönig, dessen Melodie nur noch vereinzelt und verhalten erklingt. Ich liebe es, wenn plötzlich doch noch die Sonne durchbricht und einen Streifen der Wiese hellgrün aufleuchten lässt.

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Warmes Licht, so mild und sanft… Lichtpunkte, Fäden und schimmernde Spuren

Als ich morgens mit den Hunden zurück nach Hause laufe, rollt uns auf der kleinen Zufahrtsstraße etwas Kleines entgegen- und wir alle schauen, was das sein könnte. Eine Kastanie. Mit lautem "Plopp" fallen die schönen Früchte nun zuhauf von den Bäumen, die wir so lieben, landen auf der wild bewachsene Erde, auf dem Autodach oder kugeln über die Pflastersteine, wo sie sich an den Rändern sammeln. Früher kamen die Kinder des nahen kleinen Neubaugebietes zum Sammeln- heute sind sie Jugendliche oder erwachsen. Jedes Jahr möchte ich einen Kranz aus den zauberhaften glatten Früchten basteln- und schaffe es irgendwie doch nie.

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Oktobergold, Stempel-Silber, Liegestühle und Feder-Gefühle

Nun beginnt der Oktober, wunderbar mild. Als ich am frühen Morgen des Feiertags die Stufen zum Tor hinabgehe, die Collies aufgeregt vor mir, weht mir ein warmer Wind entgegen, streicht mir sacht ins Gesicht. Oh welch Gefühl, so unerwartet, so wohltuend. Ich nehme diesen Moment, so kurz er auch sein mag, tief in mich auf, behalte diese Wärme in mir. Wir haben Ferien, und ich bin dankbar für die freie Zeit.

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Spätsommersonnenlichtmagie und ein einzelnes Schwebeblatt

Der Sommer neigt sich, der Herbst naht. Wundervolle Tage reihen sich wie besondere Geschenke aneinander. Am Morgen starten die drei Kater ungeduldig in den Garten - schwups springen sie durchs Fenster: Paul, Peterchen und Pius, der Sonne entgegen. Und auch ich ziehe los - und erfreue mich an einer dunstig-goldenen Welt, am warmen Wind und unglaublich frischer Luft, die meine Lungen füllt. Unsere Kastanien stehen prachtvoll da - und ihre kugeligen Stachelfrüchte schimmern im ersten Licht.

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Schnecken, Spinnennetze und ein kleiner Grashüpfer

Den August zu verabschieden ist immer ein bisschen mit Wehmut verbunden, denn es ist schon ein kleiner Abschluss des Sommers. Die Felder liegen erdig kahl da, an Rändern wächst schon Goldrute und am Waldessaum pflückt ein Ehepaar die letzten Brombeeren. Unsere Buchen färben sich bereits gelb. Noch ist es warm. Morgens zeigt sich die Natur oftmals von Dunst eingehüllt, der sich unmerklich auflöst, und Sonnenstrahlen erleuchten den Tag.

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Regentupfen, Brombeeren und ein Winken

Ich sitze auf der kleinen Bank, nachdem mein Mann und ich zusammen spazieren waren. Es ist Samstag, acht Uhr. Als wir zurück auf der kleinen Zufahrtsstraße zu unserem Haus waren, wehte uns seichter Wind entgegen, wunderbar warm und wohltuend. Unterwegs habe ich meinen Pulli ausgezogen, darunter trug ich noch mein Schlafanzug- Top- gleich geht’s erst einmal duschen. Doch früh morgens mag ich immer am liebsten direkt loslaufen, in die noch stille Landschaft, so friedlich und menschenleer.

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Dunstige Herbstahnung und warmer Milchkaffee

In der Nacht regnet und gewittert es häufig. Nach schwülwarmen Tagen bringt die Dunkelheit ein wenig Abkühlung, und der Regen wäscht die Landschaft. Morgens ist die Natur in Dunst getaucht, dampfend-feucht. Erdige-moosige Töne bringen Ruhe und Sanftheit.

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Ferienende, Wachstum und Pfötchenhalten

Ich sitze am Teich, von der Spätsommersonne beschienen. Es ist warm. Meine Füße fühlen den aufgeheizten Steinboden, und ich tunke sie in das kühle Wasser. Eine kleine Spinne verharrt im Sonnenlicht in ihrem Netz. Ihr kleiner Körper schimmert. Grillen zirpen, ein lauer Windhauch streichelt die Halme, meine Haut.

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Sommerleichtigkeit

Der Sommer ist einfach wunderbar! Es ist warm, ja, manchmal sehr warm, aber immer wieder gibt es auch Regen, vorzugsweise nachts. Fast jeden Tag kann ich nur im Kleid losziehen, in offene Schuhe schlüpfen. Unser Spaziergang führt uns über die sandigen Wiesenwege durch das Getreide hindurch, das nun hoch steht, und wir hoffen, dass der Mähdrescher noch auf sich warten lässt. Die Kühe liegen unter schützenden Blätterdächern, in aller Ruhe widerkauend, fliegenumschwirrt. Wir sitzen bis in die Dunkelheit ohne Pullover draußen, und morgens kann man wunderbar im Sonnenlicht frühstücken. Es sind Ferien, die mich an meine Kindheit erinnern, an schier endlose freie Wochen. An den Duft von Eiscreme, Sonnenöl und Freibadchlor, an den Geruch von Wiesenheu und Bauernhof.

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Ferienglück

Oh wie herrlich diese Tage, so leicht und unbeschwert, so voller Wärme, Natur, Zeitlosigkeit... "Du Ferienkind!", sagt mein Mann, der selbst noch nicht frei hat und so langsam die Tage bis zu seinem Urlaub zählt... Ich tauche ein in mein Sommerglück, in die Freiheit... Früh morgens genieße ich meinen Spaziergang, ohne Uhr und Planungen im Kopf. Ich sehe, wie die freundliche Dame, die jeden Morgen eine große Runde walkt, im Vorbeigehen stehenbleibt, an den gelben Rosen unserer Nachbarn schnuppert, um dann (herrlich berauscht) weiterzusporteln. Ich freue mich, dass es noch Menschen gibt, die so achtsam sind, sich über Glück am Wegesrand freuen.

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Der Duft nach Linden und Lavendel

Sommeranfang! Sommerferien! Welch wunderbare Worte, welch wunderbare Paarung! Es ist warm, und dieses Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit ist unbeschreiblich. Da noch ein kleines Abschiedsgeschenk für die Schulkinder, dort noch kleine Ferientüten für die lieben Bäckerei-Menschen, die mich jeden Morgen vor Schulbeginn mit einem leckeren Latte beglücken - doch nun folgt eine fast sechswöchige Pause. Herrlich! Unangetastet liegt diese Zeit vor mir, frei, kostbar. Ich genieße ein unglaublich leckeres Brötchen zu Hause - mit Holunderblütenmarmelade bestrichen, ein liebevolles Geschenk einer Kollegin. Der frische zitronige Geschmack und das zarte Gelb sind direkt Sommerboten.

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Morgengold und ein besonderes Reh

Der Juni bleibt so warm und trocken. An einem Morgen gehe ich bereits vor Sonnenaufgang mit den Hunden spazieren, und ich nehme all das um mich herum auf, ganz ganz bewusst: Die morgendliche Einsamkeit. Den duftende Wind, warm und schmeichelnd. Den sandigen Feldweg, an Strandurlaube erinnernd. Das sacht wogende hohe Korn, die goldenen Ähren.

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Wärmeglück, Abendzauber und zwei Nilgänse

Diese Tage sind angefüllt voller Wärme, leicht, frei, so voller Vor-Sommerglück. Ich gehe während des Sonnenaufgangs schon mit den Hunden spazieren, und eine unglaubliche Ruhe umgibt uns. Noch ist die Luft frisch, doch die aufkommende Wärme ist bereits spürbar. Ich kann im T-Shirt gehen, im Rock oder in kurzer Hose, laufe federnden Schrittes über sandige Feldwege, gesäumt vom bereits recht hoch stehenden Getreide, in sanftes Morgenlicht getaucht.

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Rosenduft, Jungvogelfreude und ein Schneckenpaar

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Magische Mai-Momente

Wir werden beschenkt mit Wärme und Sonnenschein. Endlich ohne Gummistiefel und Jacke gehen, endlich den ganzen Tag die Tür geöffnet lassen, in Socken herumlaufen, einfach draußen sein. Herrlich! Über Tag genieße ich den lauen Wind, die Würze, die in der frischen Luft liegt, von Feldern und hohen Wiesen erzählt. Am blauen Himmel lassen sich Greifvögel von der Thermik treiben, während darunter die Schwalben sausen. Die Abendstimmung erscheint mir fast magisch, so zauberhaft das goldene Licht.

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Wonnen-Sonnentage und kleine sanfte Flugkünstler

Oh so wunderbare Mai-Tage, so richtig Wonne-Monats-mäßig. Man spürt so sehr, wie die Menschen sich nach der Sonne recken sie genießen, endlich. Mein Mann und ich verbringen erstmalig fast das ganze Wochenende im Garten.

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Heuduft und Blütenpracht

Manchmal, ganz manchmal, bricht die Sonne durch. Oh wie willkommen die Wärme, das Licht! Sie taucht die üppig gewachsene Landschaft in leuchtende Farben, lässt Blüten strahlen und die Wiesen schimmern. Nun haben wir endlich ein paar regenfreie Tage, windstill und warm. Unsere Nachbarn machen Heu, zum ersten Mal dieses Jahr.

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Dunstige Träume

Immer wieder tränkt Regen das Land. Es ist nun endlich wärmer, und ab und zu kann man einmal ohne Jacke losziehen, wenn es für ein paar Stunden trocken bleibt. Die Natur scheint zu wuchern. Alles wächst und gedeiht. An einem Morgen scheint die Welt in dunstiges Grau getaucht.

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Blaumeisen-Geborgenheit, ein Milchshake und ein Maibäumchen

Es ist Mai. Der erste Tag beginnt kühl und mit sanfter Helligkeit. Sicherlich schlafen gerade einige Menschen lange aus-  nach einer durchfeierten Nacht, die man sich aufgrund der Kälte warmtanzen musste. An vielen Hauswänden bringen Maibäumchen farbenfrohe Tupfen, und ich muss an letzte Woche denken. Meine Schwester und ich sahen eine Passantin, die unter dem Arm eine kleine Birke im Topf trug und damit an uns in einem Straßencafé vorbeikam. "Für meinen Sohn!", meinte sie lächelnd, auf das bereits geschmückte Bäumchen blickend.

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Löwenzahntupfer, Tulpenfreude und Frühlingsduft

Der April verabschiedet sich langsam, noch immer kühl. Morgens, wenn ich mit den Hunden spazieren gehe, leuchten zwar fröhlich die gelben Löwenzahnblüten und einzelne Obstbäume setzen cremeweiße Flecken in die Landschaft, doch ich trage noch immer eine dicke Jacke und einen Schal, und unser Atem hinterlässt Wölkchen.

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Himmels-Leuchten

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Blütenleuchten und Glück für einen Spatz

Sonnenlicht, so wohltuend. An geschützten Plätzen sitzen, eine kuschelige Jacke tragen, die Wärme aufnehmen. Noch ist es recht kühl, und ich trage weiterhin einen dicken Schal... Am Morgen bin ich so dankbar für den zauberhaften Frühling um mich herum... Ich gehe wie immer mit unseren Hunden, lassen den Blick schweifen, atme die klare Luft. Die Bäume am Waldessaum tragen einen zartgrünen Flaum und sind von Vogelstimmen erfüllt.

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Frühlingsnebel und Regenmomente

Immer wieder durchtränkt ausgiebiger Regen die Natur. Ja, natürlich ist das Wasser willkommen für alle Pflanzen, die Erde... doch... Da ist ein solches Sehnen nach Wärme, nach Sonnenlicht und lauen Wind. Ich gehe spazieren, atme die feuchte Luft, spüre die Tropfen auf meinem Hut.

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Frühlings-Sonnen-Küsse

Die Tage nach Ostern strahlen. Nach einzelnen kurzen Schauern, denen ein bleigrauer Himmel vorausgeht, bricht immer wieder die Sonne durch. Sie lässt alles, alles leuchten. Die Lattenbank am Teich, an der Regentropfen-Perlen glänzen. Das Natursteinpflaster auf unserer Terrasse. Die weißen Blüten der Spaliersträucher, soeben erst geöffnet.

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Ein Feldhasen-Paar, eine Reiher-Familie und die erste Schwalbe

Als ich am frühen Morgen aus dem Fenster schaue, sehe ich weiße "Flecken". Ein Reiher schreitet über das helle Wiesengrün, umringt von seinen Kindern. Das Strahlen der Gefieder eine Augenweide. Die Ferientage fließen dahin, wie immer unaufhaltsam. Ich genieße die freie Zeit so sehr.

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Oster-Wonne

Es ist Ostern! Passend zu diesem besonderen Fest kommt die Sonne durch, und willkommene Wärme flutet die Tage. Während vor Kurzem noch Raureif die rosafarbenen Taubnesseln zierte, strecken sich die kleinen Blüten nun frei von Frost der Morgensonne entgegen. Wie herrlich, den lauen Wind zu fühlen, das Gezwitscher aufzunehmen, das leuchtende Gras. Noch immer blüht das Büschel Osterglocken unter den Erlen, als ich mit den Hunden vorbeikomme. Und eine Goldammer ist wieder da. Ich höre ihren feinen Gesang, bevor ich sie sehe – sie sitzt auf dem Holzpflock, fliegt dann in die Erle. Dort singt sie weiter, während unter ihr der kleine Bach murmelt. So zauberhaft.

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Sonnenbaden im Frühlingsglück

Gestern, kurz vor der Dämmung, noch nach all den scheinbar endlosen Tagen voller Regen, plötzlich ein Aufleuchten. Abendsonne flutet unser Wohnzimmer, und ich gehe für diesen Moment, so unerwartet, so willkommen, noch einmal nach draußen, von Brian begleitet. Der goldene späte Schein ist der Beginn ersehnter Sonnentage. Heute Morgen, direkt nach dem Aufwachen, ist er bereits zu erahnen: ein herrlicher Wochenbeginn voller Frühlingsstimmung. Wir lauschen dem sanften Konzert der Singvögel, während wir uns im Bad fertig machen, und kurz darauf bin ich mit unseren Hunden unterwegs, so dankbar für den zauberhaften Sonnenschein.

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Vor-Ostertage, seltenes Sonnenlicht

Der April beginnt, wie der März geendet hat - und überwiegend war: regnerisch, kühl und wechselhaft. In den letzten Tagen bedeckte früh morgens noch einmal Raureif die Wiesen, und die erst kürzlich blühenden Taubnesseln schienen zart gepudert- weiß auf violett. Der kleine Weg stellenweise mit dünnem Eis überzogen. Auf der nun verwaisten Schafwiese erinnern noch kleine tiefe Fußabdrücke an die Herde, die hier bis vor kurzem gegrast hat, dem Regen, Schnee und Wind trotzend. Ich vermisse sie. Die tiefen Spuren, die der Schafwagen hinterlassen hat, sind mit Wasser gefüllt, an der Oberfläche gefroren.

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Regenschauer und Sonnenschimmer

Die letzten Märztage sind triefend nass. Nach dem Hundespaziergang heißt es Fell trocken rubbeln und Pfoten abtupfen. Die Katzen sind lieber im Haus. Dennoch genieße ich auch diese Momente des Draußenseins. Die klare Luft, in die sich die Vogelstimmen mischen. Die weite leere Landschaft.

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März-Sonne tanken

Sobald die Sonne einmal durchbricht, leuchtet alles. Die Rinde der Buche am Zaun. Die strahlenden ersten Blütenblätter. Der wie reingewaschene hellblaue Himmel. Die hellgrüne Kuhweide neben unserem Grundstück. Hier tummeln sich gerade unsere Kater. Pius genießt es sichtlich, dass sich sein weißer Pelz erwärmt, stolziert über das frische Gras und schleicht sich dann - die Gelegenheit ergibt sich - langsam von hinten an seinen Bruder Paul an, bevor er ihn mit einem Satz anspringt.

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Abendstimmung, Frühlingsluft und Katzenskulpturen

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Winterabschied, sanft und leise

Der letzte Tag des Winters. Heute ist Sonntag, und wir sind schon sehr früh aufgewacht. Ich gehe mit den Hunden durch die Dämmerung, und bin von der Schönheit des stillen Morgens beglückt. Kein Mensch ist zu sehen. Kein Auto zu hören, kein Flugzeug am Himmel. An den Erlen blüht wie jedes Frühjahr das eine Büschel Osterglocken. Als würde die Natur einen Überraschungs-Strauß verschenken an denjenigen, der hinschaut. Am Waldrand ein feines, leises Konzert.

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Aprilwetter im März und Kuchenglück

Das Wetter wechselt von Augenblick zu Augenblick. An einem Tag müssen wir die Autos freikratzen, fahren durch den frischen Schnee am Morgen zur Arbeit, hinterlassen schwarze Spuren. Als wir nach Hause kommen, taut die weiße Decke bereits, hinterlässt Nässe und Matsch. Der Bach gurgelt und gluckst, und auch auf dem Weg strömt ein niedriger Wasserfilm, lässt Kiesel glänzen und Collie-Pfoten eintauchen. Dann, urplötzlich am Mittag, bricht die Sonne durch die Wolken.

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März-Leuchten

Am Wochenende ein herrlicher Sonnentag. Endlich. Eine liebe Kollegin hat Geburtstag, und ich freue mich für sie, dass an ihrem Wiegenfeste so wunderbares Wetter ist. Ich lehne am Zaun, genieße meinen Kaffee, und bekomme Besuch von Kater Pius, der sich Streicheleinheiten abholt. Leichtfüßig erklimmt er die obere Latte, schnurrt mir ins Ohr. Über uns ein zartblauer Himmel - davor die feinen Buchenzweige, die weich im warmen Wind wippen, Blattknospen tragend. Pius blinzelt in Sonne, seine lindgrünen Augen leuchten, sein weicher weißer Pelz schimmert.

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Regentropfen, Kieselsteine und ein Schneesturm

Der Schnee ist geschmolzen, und nun regnet es. Über Nacht klopft es an unsere Fester, ein stetes Strömen. Die Erde trieft, unser Teich ist randvoll. Auf dem schmalen Weg im kleinen Tal begleiten uns die Stimmen der Schafe.

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Schnee-Blüten, Schäfchen und der Duft von Brot

Gerade badeten die Frühblüher im milden Sonnenschein, schienen mit ihren zum Himmel gereckten Köpfchen das Licht förmlich aufzusaugen- da ist der Winter noch einmal zurück. Dicke Flocken schweben, decken die zarten Blümchen zu. Sie verharren mit geschlossenen Blüten, ruhen in sich. Der Teich trägt eine dünne Decke aus Eis; die Oberfläche wie angeraut, in der sich matt die kahlen Stämme spiegeln.

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Blütenblätter-Sonnenlicht

Es ist März. Wir nähern uns der Tag-und-Nacht-Gleiche. Morgens ist es schon merklich heller, und am Abend, wenn die Glocken läuten, hat die Dunkelheit noch keinen Einzug gefunden. Es bleibt kalt, aber herrlicher Sonnenschein verwöhnt die Natur, uns. Erstmalig in diesem Winter ziehe ich mir einen Liegestuhl auf die Terrasse, creme mich ein, setze eine Sonnenbrille auf und lege mich in eine Decke eingekuschelt in das wunderbare Licht. Um mich herum ein unglaubliches Zwitschern!

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Moospolster-Träume und Blumen-Gedanken

Kälte, Eis und Sonnenschein. Nach einer eher trüb-dunstigen Zeit sind die letzten Tage winterlich und wundervoll sonnig. Auf dem Weg morgens am Bach begleitet mich das drrrrrrrrrrrrrrr des Spechts, der in feiner Monotonie die Stille durchbricht. Die Sonne schiebt sich langsam hinter dem kleinen Wäldchen empor, und im sanften Gegenlicht schimmern dort die noch kahlen Zweige, die Kätzchen und Mini-Zapfen der Erle seitlich des Weges, das glucksende Wasser neben uns. Dort, wo der Weg feucht war, ziert ihn nun eine gefrorene Spur, ebenso leicht glänzend an diesem Morgen, mich ein wenig an das Märchen von Hänsel und Gretel erinnernd. Die Pfütze ist starr, ein mattes Muster aus Creme- und Grautönen gibt Rätsel auf, gleich einem kleinen Labyrinth. Die Collies schnüffeln und wittern, ihre Nasen in federleichte Atemwolken getaucht.

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Katerschnurren und Badewannen-Fantasie

Herrlich die kraftvolle Wintersonne. Während ich im Sommer oft einen Schattenplatz aufsuche, genieße ich nun so sehr die milde Wärme auf der Haut. Dieses Fühlen der Sonnenstrahlen ist ein unglaubliches Geschenk; spürbar schwinden dunkle Gedanken, Ängste werden zumindest geringer, ziehen sich mehr und mehr zurück. Mein Mann bereitet mir einen Milchkaffee zu - schon das Geräusch des manuellen Bohnen-Mahlens eine unglaubliche Vorfreude. Er hat die Tasse mit Erdbeeren genommen, die ich eigentlich nur im benutze, wenn die roten Früchte auch reif sind - und so weckt der Anblick direkt Sommerlaune. Ich stelle mich an den Weidezaun, lehne mich sacht gegen das spröde Holz, platziere die Tasse auf den dicken Pflock und schaue in die schimmernde Landschaft.

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Schneeglöckchenschimmern, Krokusblüte und Ringelsocken

Die nächsten Tage des Monats sind einfach zauberhaft. Wenn ich morgens an unser Tor komme, leuchtet der Himmel, aquarelliert in sanftem Orange. Über dem kleinen Bach im Tal ist es dunstig, still verträumt; ein leichter Schimmer flimmert auf der dunklen Oberfläche. Zarter Raureif überzieht die Schafwiese, hinter der die filigranen Baum-Silhouetten aufragen. Bald wird die aufgehende Sonne ihre feinen Wipfel erreichen, erleuchten. Ich möchte so gerne verweilen, oder weitergehen, mich einfach von dieser Morgen-Magie gefangen nehmen lassen, so wunderschön und still.

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Februar-Wärme

"Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag", flüstert mein Mann mir ins Ohr. Es ist Wochenende, wir können ausschlafen (- nun ja, zumindest so lange, wie unsere Tiere uns lassen). Draußen lassen sich nach und nach einzelne Konturen erkennen, dahinter verschwimmt die Natur im dunklen Dunst. Ich bin glücklich. Als Kind wollte ich diesen Augenblick des Wachwerdens immer gerne festhalten - das Geräusch, wenn das Streichholz angezündet wird, das Einatmen, bevor meine Familie mir am Bett ein Geburtstagsständchen gesungen hat. Und auch jetzt spüre ich diesen Moment ganz intensiv.

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Raureifschimmern und Vollmondleuchten

Huuuuuuu, huuuuuu.... Ein Morgen beginnt damit, dass unsere Hunde heulen. Sie stehen noch vor der Dämmerung mit stolz geschwellter Brust, lassen ihren chorischen Gesang weit durch die Dunkelheit tragen. Es dämmert noch nicht, aber der volle Mond bescheint die Wiesen, vom nächtlichen Raureif geweißt. Das Zusammenspiel von Hundegeheul, Vollmond und Raureif hat etwas Magisches - selbst hier im Haus, in dem wir uns gerade für den Arbeitstag rüsten.

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Zarte tastende Triebe

Die ersten Februartage sind stürmisch und nass, was jedoch willkommen ist, da mein Mann und ich krank sind - so haben wir es hier drinnen gemütlich und das Gefühl, nicht viel zu verpassen, wenn wir schlafen und ausruhen. Morgens gehe ich nun nur kurz mit den Hunden zum Bach. Die Luft ist unsagbar frisch, ich atme sie tief ein. Der Weg ist matschig und triefend, das Gras glänzt hellgrün. Auch heute begleitet uns der vorwitzige Zaunkönig, der uns immer ein Stückchen voraus mäuschengleich über die Halme und den Weidezaun flitzt.

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Schneeschmelze und Frühlingsahnung

Langsam schmilzt der Schnee, das Eis. Erst werden die Ränder des Teiches frei, die kahlen Zweige spiegelnd. Am Ende des Monats ist die starre Decke aufgelöst die Oberfläche ein sanftes, kräuseliges Strömen im Winterwind. Tage voller Dunst, eine Landschaft wie eingepackt, beschützend.

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Schneewunder und Storchenrettung

Es gibt so viel Schnee, wie wir es hier noch nie erlebt haben. Nachdem gestern der Tag sonnig und klar war, von einzelnen Nebelschwaden durchzogen, ist es heute grau und trüb. Ruhe ist für mich das Wort, das am besten passt. Alles scheint unbewegt, unverändert. Kein Wind geht, kein Sonnenstrahl funkelt, kein Aufleuchten oder Schattenspiel. Still unser Teich, das Eis zur Hälfte zugeschneit. Ruhend die Zweige, tapfer die Schneelast tragend, gebeugt.

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Winterzauber

Es schneit weiter... Am frühen Morgen beschenkt uns der neue Tag mit einem zarten Pastellhimmel, der einen wunderbaren Hintergrund für die Schneelandschaft bildet. Erste Sonnenstrahlen lassen das Wasser des kleinen Baches funkeln, der dunkel zwischen der schneebedeckten Uferböschung entlangströmt. Eiskristalle schimmern, wie winzige Sterne geformt. Der Holzzaun trägt dicke Schneemützen. Und ein kaum sichtbares Haar an einem Kastanienzweig wird zu einer filigranen Eisgirlande, als habe sie jemand als kostbare Winterzier aufgehängt.

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Schneeflocken, ein Kringel und ein Fundstück

Die Januartage fließen... Es stürmt. Es regnet, regnet, regnet. Über unsere kleine Straße strömt das Wasser hinab, umspült die vom Wind abgebrochenen Aststücke. Dick eingemummelt und mit Regenhut ausstaffiert stapfen wir in die nasse Landschaft. Unsere Hunde haben nicht so richtig Freude am Spazierengehen - trotz des dichten langen Fells. Der Wind bläst mir fast meine Kopfbedeckung herunter, und so stecke ich sie irgendwann in meine Manteltasche, lasse mein Haar einfach nass werden. Der kleine Bach rauscht, gurgelt, gluckst.

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Zeitlosigkeit, Geborgenheit und ein Lufthauch

Die ersten Tage des neuen Jahres verstreichen in wunderbarer Unaufgeregtheit. Ein langsamer wohltuender Rhythmus stellt sich ein... Morgens natürlich der Spaziergang mit den Hunden. Das Atmen der klaren Luft. Den Blick schweifen lassen. Federnde Schritte, ohne Hast, ohne Zeitdruck. Die Ruhe aufnehmen.

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Neujahrs-Stille, erste Triebe und der Storch

Wir werden spät wach. Während gegenüber bei unseren Nachbarn, die wir so gerne haben, bis vermutlich in den Morgen eine richtige Party stieg - ein Fenster leuchtete in fröhlich wechselnden Disco-Farben - ist es bei uns friedlich, ruhig. Das ferne Feuerwerk haben wir nur am Rande mitbekommen - zum Glück böllert in der nahen Umgebung niemand. Unsere Tiere hat der Lärm in der Ferne nicht irritiert - sie träumten offensichtlich entspannt ganz nah bei uns. Der frühe Spaziergang am Morgen - und das für mich schönste Neujahrsgeschenk ist direkt zu erkennen: der Storch!

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Silvesterstille

Silvester. Nach einer stürmischen Nacht wachen wir früh auf. Es ist noch fast dunkel - die Morgendämmerung nur zu erahnen. Wie wunderbar, diesen Moment zu fühlen. Die Wärme des Bettes, vor allem des geliebten Menschen, den ich neben mir spüre. Unsere Tiere, ganz nah. Die Stille, in der wir nur den Wind, der über die Dachziegel weht, sacht am Fenster rüttelt, hören. Und das Schnurren von Katze Lisa, die kurz vorbei kommt, um uns an ihr Futter zu erinnern. Langsam weicht das Dunkle, gibt dem Tag Raum.

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Zeit zwischen den Jahren

Am frühen Morgen ein wunderbares Morgenrot. Die Sonne geht unmerklich auf, schiebt sich hinter den kahlen Bäumen am Waldessaum empor, dort, wo sie wie jeden Winter ganz sachte den Himmel hinauf zu schweben scheint. Der Storch, der seit einigen Tagen in der Gegend umher schreitet, steht auf der Wiese, sucht sich sein Frühstück. Ich bin froh, dass wir beide frei haben, den Tag gemeinsam begehen können, die Natur und unser Zuhause genießend.

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Weihnachten

Herrlich frostig- sonnige Tage rufen Winterurlaub-Erinnerungen wach: Durch den Schnee auf Berghütten stapfen, auf der Holzterrasse dort im Thermo- Liegestuhl die Sonne genießen, am Abend (mit Glühwein intus) per Schlitten zurück ins Tal fahren, nach herrlichen Saunagenuss im warmen gemütlichen Hotel das köstliche Abendessen genießen bei Kerzenschein... Wunderbare Bilder in mir, jedoch niemals einzutauschen gegen das Erleben nun hier, Zuhause, im eigenen geborgenen Heim, während es draußen klirrend kalt ist. Kurz vor Weihnachten sind die Tage nun voller Regen. Die weiße Überdecke ist verschwunden, statt glitzerndem Zuckerüberzug ist alles grün und matschig. Der kleine Bach gluckert, unser Teich ist randvoll, die Wiesen triefen.

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Glitzernder Frost und ein alljährliches Geschenk am Tor

Die letzten Tage im Dezember gleichen einem Winterurlaubsmärchen. Nachts gehen die Temperaturen recht weit in den Minusbereich, und auch über Tag bleibt es frostig. Ohne Handschuhe und Mützen, ohne Autoscheibenkratzen und feste Stiefel geht es nicht... Am frühen Morgen leuchten die Sterne wie in einer Adventsgeschichte über uns und der abnehmende Mond beleuchtet die weiß getünchten Wiesen. Der Atem der Hunde dampft in feinen Wolken, während sie aufgeregt die frische Morgenluft schnuppern, die Spuren der kalten Nacht aufnehmen. Unmerklich wird es heller. Der Himmel beginnt sich sanft zu verfärben, bis sich eine zarte Mischung aus Gelb- und Orangetönen ergibt, an cremigen Vanillepudding erinnernd.

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Erster Schnee

Als wir wach werden, ein verzauberter Ausblick, eine unerwartete Wiesen-Helligkeit. Über Nacht hat es geschneit, obwohl die Vorhersage nur für hohe Lagen galt. Als Erstes denke ich: oh, die Straßen... ist genug Frostschutzmittel im Auto? Wie schade eigentlich, dass sofort der Gedanke an die Autofahrt da ist, statt  die Magie des ersten Schnees zu genießen... Zumindest ist dieses besondere Gefühl da, als ich mit den Hunden das Haus verlasse, die Füße knirschend durch das wattige Weiß setze, vorsichtig, eine dunkle Spur hinterlassend.

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Advent

Der November verabschiedet sich langsam mit Tagen voller Kühle, gelber Blätter, Regentropfen. Die Rotbuche färbt sich Ocker, sie ist der Baum, der die Blätter bis fast zuletzt hält. Die Pflasterwege sind laubbedeckt - wir müssen aufpassen, wenn es regnet, so rutschig der Untergrund. Den Teich müssten wir längst säubern, Holz müsste gesägt werden, die Wege gefegt... - doch wie immer fehlt Zeit... Doch zum Schmücken nehmen wir sie uns!

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Der Ruf der Zugvögel und eine Singdrossel

Die letzten Novembertage gehen ins Land. Es wird kühler, und ein kräftiger Wind weht noch einmal schwunghaft Blätter von den Bäumen. Ein Morgen leuchtet in zauberhaften Farben, als habe jemand Himbeersirup über dem Himmelstuch verschüttet. In solchen Momenten möchte ich einfach nur stehen bleiben, staunen, genießen...

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Novemberlicht und kleine Geschenke

Herrliche Herbsttage gehen ins Land. Heute früh in der Dunkelheit spürte ich warmen Wind, der den Collies durchs Fell strich und mein Gesicht berührte, als wir in der Morgenstille über die trockene Erde liefen, bedacht von dem zauberhaften Sternenhimmel. Die Hunde-Leuchthalsbänder schwebten wie kleine Ufos, während der runde Mond unseren Weg beschien. Eine Sternschnuppe! Ein Wunsch... Und ich denke: all diese wunderbaren Momente sind nicht planbar, vorhersehbar. Ich kann nicht erzwingen, dass mich sanfter Wind streichelt oder eine Sternschuppe aufleuchtet - aber ich kann die Gelegenheit geben, in die Natur eintauchen, einfach das annehmen, was ist. Ich werde immer beschenkt.

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Morgen-Friedlichkeit

Oh wie herrlich diese dunstigen Morgen-Momente, sacht durchbrochen vom ersten Sonnenlicht! Nachdem ich die letzten Tage gewünscht hätte, einfach draußen bleiben zu können, statt zur Schule zu fahren, ist nun Wochenende, frei. Wie immer ein früher Spaziergang mit den Hunden. Am ersten November hing die Tüte, die ich mit Süßigkeiten für die Halloween-Kinder aufgehängt hatte, noch am Tor. Als ich sie von Weitem sah dachte ich, ein wenig enttäuscht: Oh, es war gar keiner da... Doch als ich sie nahm, erkannte ich, dass nur noch wenige Schokoriegel darinnen lagen... Bestimmt war ein Elternteil mit von der Partie und sagte, dass sich jeder nur eine Leckerei nehmen, noch etwas für Andere übrig lassen solle... Wir wohnen in einer liebevollen Gegend. Ist es nicht wunderbar, dann im Garten zu sitzen, meinen Kaffee zu genießen, den mein Mann mir genauso zubereitet, wie ich es liebe, nicht zu stark und mit cremigem Milchschaum. Die Sonne kommt noch nicht ganz über die Buchenhecke, weshalb ich mir einen Holzstuhl nehme, eine Decke (schön warm von drinnen) unter den Arm klemme und ein Plätzchen am Teich suche, das die Sonne bereits beleuchtet.

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Oktober-Abschied

Die letzten Tage des Oktobers. Überraschende Wärme. Wenn ich früh morgens mit den Hunden gehe, streicht warmer Wind über mein Gesicht, während die Sterne am Himmel funkeln. Die Zeitumstellung ist jedes Jahr eine Markierungslinie, ab jetzt ist es morgens früher hell, und abends um 18 Uhr schon dunkel. Jedes Jahr um diese Zeit werden uns zauberhafte Sonnenaufgänge beschenkt. Pastellfarbenen Morgendämmerungen, während die Kühe wie kleine Schattenrisse oben auf der hohen Wiese grasen.

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Nebelmorgen, warmer Wind und der Ruf der Zugvögel

Der Herbst zeigt sich unglaublich facettenreich... Es gibt Tage, die sind so richtig typisch herbstlich: mit Regen und Wind, Kühle und Nebel. Auch diese Stimmung mag ich sehr, die stille Einsamkeit, ein bisschen der restlichen Welt entrückt. Kein Mensch scheint unterwegs. Kater Pius begleitet uns, springt lässig auf einen Zaunpfahl, blickt aufmerksam in die Nebel-Landschaft. Das leise Hecheln der Hunde, das leise Schnauben einer Kuh, der einzelne Ruf des Grünspechts, als er über uns hinweg fliegt. In feinen Spinnennetzen schimmern winzige Tropfen, kleine Kostbarkeiten für den Vorüberlaufenden in dieser wattigen Wunderwelt.

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Birnen, Blätterleuchten und Glücksbringer

Die Morgen beginnen dunstig, verträumt. Über den dunklen Wiesen ein schwacher, wattiger Schleier. Die Gräser taunass, gestern, nah am Bach, der leise gluckert, zum ersten Mal herrlich weiß gefrostet. Kater Pius begleitet uns häufig auf dem frühen Spazierweg, tapst hochbeinig über die feuchte Schafwiese, die im ersten Licht des Tages schimmert. Als uns heute ein anderer Hund entgegen läuft, versteckt er sich im nahen Busch, dessen Blätter sein weißes Fell herbstlichgelb umrahmen. Als ich ein paar Schritte über die Schafwiese gehe, bewundere ich das sanfte Licht, das sich ganz langsam hinter dem Wäldchen ausbreitet, und die letzten Rotkleeblüten, die im Sommer so zahlreich hier leuchteten. Jetzt sind auch sie in feinen Raureif gehüllt.

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Kürbis, Kastanien und eine wunderbare Waffelzeit

Der Herbst hat in wundervoller Weise Einzug gehalten. Ich erfreue mich an den Kürbissen, die ich ans Haus gelegt habe, an den farbigen Blättern, den hübschen Kastanien. An unserer Haustüre hängt nun ein Kranz aus dem Blumenladen - so schön würde ich keinen selbst hinbekommen. Meine zusammengebogenen Blätterzweige habe ich an einem Fensterladen befestigt - hier gefällt er mir trotz aller Asymmetrie gut. Morgens ziehe ich nun immer einen Schal an, ab und zu sogar schon eine Mütze. Ich habe Ferien, und manchmal genieße ich es, einfach einen neuen Ort zu entdecken.

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Morgendunst und Spinnweb-Zauber

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Herbst-Ouvertüre – Marmelade, Flusskiesel und sanftes Licht

Der Herbst ist da... Lieder, mit meinen Grundschulklassen gesungen, kommen mir in den Sinn. Und ich genieße... ... die erste Kürbissuppe auf der sonnigen Halbrundbank, dampfend und unglaublich lecker. ... Pflaumen-Zimt-Marmelade, frisch eingekocht, auf getoastetem Brötchen vom Hofladen. ... Apfelschnitze im morgendlichen Müsli - ich durfte die Früchte unsrer Nachbarn ernten - unsere Äpfel brauchen noch ein paar Tage Zeit...

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Sommerabschied

Irgendwie kann ich gar nicht so genau sagen, wo diese feine Linie liegt zwischen dem Sommer und dem Herbst. Vielmehr besteht ein sanfter Übergang, wie immer im Laufe der Jahreszeiten. Das Licht verändert sich, wird milder, sanfter. Ich habe so richtig Lust auf Kürbisse. Am Hofladen liegen mir wundervolle Walnüsse zu Füßen - eine Handvoll stecke ich ein. Auf unserer Wiese und auf der unserer Nachbarn sprießen fast unbemerkt einige Pilze.

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Frühherbst-Boten

Nachdem es so lange trocken war, durchnässt nun Dauerregen das Land. In der Nacht lässt uns beständiges Rauschen wohlig einschlafen, kühle Nachtluft strömt durchs Fenster. Am Morgen blicken wir in eine dunstige Landschaft, als schauten wir durch eine Milchglasscheibe nach draußen. Zum ersten Mal seit vielen Monaten ziehe ich den langen Regenmantel über, der mich während des Spaziergangs am Morgen wunderbar wärmt und schützt. Betti patscht mit ihren Pfoten fröhlich die Straße hinunter durch das flott dahin strömende Regenwasser - sie liebt es schon immer, zu plantschen.

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Goldene Fäden, Tropfenschimmer und ein junger Fuchs

September... Ein für mich wundervoller Monat, die Zeit des Übergangs, den Herbstbeginn ahnend, noch fühlbar der Sommer mit seiner nur langsam verblassenden Kraft. Auf meinen Wegen, ganz außergewöhnlich, finde ich immer wieder eine schwarze Feder. In dem Moment, in dem mein Blick auf sie fällt, ungelenkt und zufällig, wie auf dem Parkplatz des Hofladens oder auf dem staubigen Spazierweg zum Cafè , fühle ich etwas in mir. Es ist, als sei eine Botschaft da, als seien Worte vorhanden, noch nicht ganz greifbar, aber ausgestreut, die ich aufnehme. Einer fehlt ein Stückchen nah der Spitze, doch sie ist dennoch wunderbar; eine andere, breitere, zeigt im Sonnenlicht einen blauglänzenden Schimmer.

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Letzte Tage im August

Die letzten Tage des Augusts fließen wunderbar unaufgeregt dahin, angefüllt von Wärme, Blätterrascheln und dem sanften Ruf des Uhus am Abend. Vor der Schule genieße ich meinen Hunde-Spaziergang, der immer wieder von den Katern und der Katze Blacky vom Nachbarhof begleitet wird. (Unsere Katzendamen verlassen unser Grundstück eigentlich nie). Heute früh gingen wir gemütlich am Bach entlang, der leider, trotz des kürzlichen Nieselregens, kaum Fließgeschwindigkeit aufweist. Zugewachsen, sein Wasser beinahe auf Bodenniveau, ist er derzeit ganz still. Am Wegesrand blüht unermüdlich das Zottige Weidenröschen, insektenumschwebt. Auf der Schafwiese weicht langsam der Morgendunst, der sich in der Nacht über Gräsern und Rotklee gelegt hat.

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Wasser, die Sonnenblume und die schwarze Feder

Wenn ich an glückliche sinnliche Momente in meinem Leben zurück denke, haben sie zu einem nicht unwesentlichen Teil mit Wasser zu tun. Und ich glaube, dies geht vielen Menschen so - Dir vielleicht auch? An einem Bach oder See-Ufer spontan die Schuhe ausziehen, auch wenn es ein bisschen Mühe bereiten mag... (Wo stelle ich sie hin? Meine Socken werden nass und schmutzig. Und dann: Ein bisschen unkoordiniert auf einem Bein herumhüpfen... ) Aber so umständlich das Ganze auch erscheinen mag: egal! Denn wenn die Füße erst einmal das kühle Wasser fühlen, die umfließende Bewegtheit, den Untergrund mit runden Kieseln oder weichem Sand - dann hat sich alles gelohnt. In diesem Augenblick gibt es nur Fühlen...

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Apfelmuffins, Trauben und Glückchen

Weitere Tage voller Licht und Wärme, ein scheinbar unendlicher Sommer. Nur in den frühen Morgenstunden fällt ein sanfter Regen - so willkommen für die Natur benetzt er hängende Blüten, trockene Gräser, den sich bereits aufheizenden Asphalt. Über Tag sucht alles den Schatten... Die Kühe liegen wiederkäuend unter einem Baum, die Katzen schlafen unter Büschen und Bänken, die Hunde träumen am liebsten im Haus.

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Die leuchtende Sonne, der blasse Mond und eine Sternschnuppe

Die Ferien sind zu Ende, aber das Sommergefühl hält dank des heißen, beständigen Wetters an. Schon morgens kann ich  im dünnen Kleid losziehen - vom warmen Wind empfangen, als wir am Bach vorbei laufen, hinter dem gerade die Sonne aufgeht - langsam und ungerührt. Als wir nach Westen abbiegen eröffnet sich ein anderes Bild voller Schönheit: der blasse Mond steht am Morgenhimmel; ein stummer Wächter über der Landschaft. Gestern war er ganz rund und voll. Er begleitet uns auf unserem Weg, langsam verblassend, sich scheinbar im dunstigen Blau der Morgenstille auflösend. Diese friedliche Zeit mit den Hunden, immer einmal wieder von Katzen begleitet, schenkt mir Freude und innere Kraft. Was auch immer noch kommt - diese Augenblicke draußen, im einträchtigen Zusammensein mit den Tieren, eingetaucht in die Natur, kann mir niemand mehr nehmen. Ich trage sie in mir, tief und leuchtend.

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Blätterrascheln, Spinnen-Schatten und Apfelkuchen

Die warmen Tage schenken uns so viel Freude, auch wenn wir wissen, dass es viel zu trocken ist. Schon morgens kann man nur in leichter Sommerkleidung losziehen, den lauen Wind spüren, durch den die Libellen auf dem Weg nach unten ihre schnelle Bahnen ziehen. Das Sonnenlicht lässt die weiße Rosenpracht leuchten, wirft filigrane Blütenschattenmuster auf die Zinkwanne und zaubert sich sacht wiegende Blätterspiele auf die Steinplatten, die sich bereits langsam aufwärmen. Unsere Tiere suchen sich kühle Fleckchen, auf denen sie ruhen - nur Kater Peterchen, der Kleinste, hüpft noch durch die Morgenstunden, bevor auch er sich auf einem Holzstuhl im Hausschatten niederlässt - wenigstens für einen Moment. Nach einem langen Tag ist es wunderbar, sich hier wieder zurückziehen zu können, in die Abgeschiedenheit und Ruhe, in die geborgene Zuhause-Friedlichkeit. Die Natur um uns herum, all das, was ich hier liebe, anschauen, hören, riechen, fühlen zu können.

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Schwalben-Zusammenhalt, ein kleiner Frosch und die quietschende Schaukel

Die Sonne scheint weiter, es bleibt so sommerlich warm - und trocken. Ich bügele im Schatten, die Füße stehen nackt auf den kühlen Steinplatten - und denke bei den Kleidungsstücken an unsere Urlaubstage, die wenigen, die wir zusammen verreist waren. Das Poloshirt hatte mein Mann dort an...Da mein Kleid, das ich am Abend trug... Und in einer Hosentasche steckt noch, schön gefaltet und unversehrt, ein schwarzer Stoffmundschutz, den wir auf einem Ausflugsschiff kaufen mussten. Ach... ich denke noch immer an diese Momente zurück, leicht, unbeschwert, umsorgt; wir zwei mit den Hunden und zusammen in fröhlicher Gemeinschaft mit meinem Vater , meinem Bruder und seiner Familie.  Heute vor einer Woche... Heute vor zwei Wochen...

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Letzte Ferientage, Herbstahnung, der Mond und der Uhu

Wie kann es sein, dass plötzlich nur noch so wenige freie Tage übrig sind, noch fünf, vier, drei... Oh, wie gerne möchte ich sie noch ein bisschen festhalten, die Gedanken an das "Danach" aufschieben. Ich sollte dankbarer sein, ich weiß... Ich darf mit jungen Menschen arbeiten, habe eine sichere Stelle... und doch - ich gebe es zu, ich kann sie jedes Mal nur schwer loslassen, meine Ferien. Ein neuer Stundenplan, das Gewusel der Kollegen am ersten Tag, die ganze Hektik, der Druck... Ganz bewusst versuche ich mich auf das zu fokussieren, was mir gut tut... Aber leicht ist es nicht, ist es nie. Ich genieße die Natur hier um so mehr, auskostend. Das warme Wetter hält an, selten unterbrochen durch einen sanften, rauschenden Landregen, der den frischen Himmel auf dem dann glänzenden Asphaltweg spiegelt, das Basaltpflaster, auf dem Katze Blacky mit uns läuft, dunkel schimmern lässt. Ich gehe mit den Hunden über abgeerntete Kornfelder; nur der Mais steht noch, und seine langen Blätter rascheln seicht im warmen Wind.

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Sommerflirren

Die Ferientage plätschern dahin - in einem unaufgeregten, stillen Rhythmus, entspannt und ruhig. Leider auch unaufhaltsam... Ich weiß natürlich, dass die meisten Menschen sehr viel weniger Urlaub haben... Und dennoch ist es immer erschreckend, wie schnell meine freien Tage verfliegen, ich immer wieder den wundervollen Wochenkalender (mit den Naturpostkarten von Marjolein Bastin) umblättere, plötzlich schon "Halbzeit" ist. Es ist heiß. Bis auf einen Moment, in dem einzelne Regentropfen fielen, ist es nun schon lange lange trocken. Die Blätter und Gräser hängen schlapp nach unten, die Wiesen sind strohig, senfgelb bis hellbraun, von ersten Buchenblättern bedeckt - schon eine Ahnung von Herbst... Einzelne Maulwurfshügel ragen empor - dunkle Rührkuchen auf einer cremefarbenen Tischdecke.

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Sommerfriedliche Augenblicke

Was könnte es Schöneres geben, als einfach in den Tag zu leben, ohne Termine, Vorgaben, Druck? Auch wenn ich Dinge erledige - ich kann mir alles selbst einteilen, mit Ruhe vorgehen, entspannt. Und es ist so ein richtiger Sommer! Bis auf einen Morgen, an dem es leise und sanft regnet und das Hundefell nass wird, ist es trocken und warm. Die Wäsche hängt  über dem Balkongeländer im Wind. Wir laufen barfuß oder in Socken, in leichten Klamotten, die so schnell übergezogen sind. Die Türen stehen offen. Ich bin umgeben von dem Ruf der Stare und Meisen, dem Tschilpen der Spatzen und dem Gesang der Amsel. Die Grillen zirpen, in einiger Entfernung hörst du das leise Muhen der Kühe und das Krähen der Hähne unsrer Nachbarn. Es ist so viel Leichtigkeit zu spüren.

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Grillenzirpen und Glühwürmchenlicht

Weiterhin sind die Tage so sehr voller Sommergefühl... Bereits früh morgens scheint die Sonne. Die Schafwiese am Bach, die zum Glück bislang nicht gemäht wurde, steht mannshoch. Ich stelle mir vor, wie dort inmitten der duftenden Gräser, der brummenden Insekten und sanft wiegenden Halme bodenbrütende Vögel ihre Jungen großziehen, ungesehen und unerreicht von vorbeigehenden Spaziergängern und ihren Hunden.

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Kirschen und Seerosen

Noch liegen die Ferien so herrlich vor mir - ausgebreitet, beinahe unangetastet, unangebrochen, verheißungsvoll und voller Freiheit. Sobald die ersten Tage verstreichen, mag ich sie festhalten, diese entspannten Momente ohne Uhr, Termine, Vorgaben. Ich mag sie für mich auskosten, konservieren. Wenn sie begonnen haben, die Ferien, dann läuft die Zeit rückwärts...wie jedes Jahr. Schon als Kind war die beste Zeit, wenn der erste Abend da war, noch sechs freie Wochen verheißungsvoll vor einem, frei und warm und ohne Pflichten. So voller Radtouren, Picknicks, Ahoi-Brause, Eisbällchen, Sonnencreme, Freibadtagen, zeitloser Sommer-Unendlichkeit. Ganz früh am Morgen muss unsere Hündin raus - sie stupst mich sacht mit ihrer Schnauze an, reißt mich aus meinen Träumen. Im Nachthemd steige ich in die alten Gummistiefel, die stets neben der Terrassentüre stehen, und gehe mit ihr Richtung Teich.

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Ferienbeginn und Gewitternacht

Letzter Schultag! Es liegt ein besonderes Gefühl in der Luft, dieser besondere Gedanke an ein letztes Mal... für so lange. Ein letztes Mal vor dem Losfahren zur Schule spazieren gehen. Ein letztes Mal am Bäcker meinen Vor-dem Unterrichtsbeginn-Kaffee genießen. (Natürlich habe ich ein kleine Sommer-Geschenk für die lieben Bäckerei-Mitarbeiterinnen, die mich übrigens, wie überall heute, mit: "Letzter Schultag, Anja!!!" begrüßen.) "Jaaaa, letzter Schultag!", das rufe auch ich den Schülern zu, die wie gewohnt mit ihren Handys vor dem Gebäude auf der langen Mauer sitzen, als ich zum Schul-Eingang komme. Ein letztes Mal in den Klassenraum gehen - bereits so früh am Tag ist er sonnenwarm. Auf meinem Tisch im Lehrerzimmer liegen einige kleine Präsente und Briefchen, wie liebevoll.

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Marienkäferglück und der Ruf der Goldammer

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, am Morgen des 21. Junis noch vor Sonnenaufgang spazieren zu gehen. Auch wenn ich deshalb eine halbe Stunde früher aufstehen muss als sonst, fiel es mir nicht schwer. Und so spazierte ich den trockenen, erdigen Weg durch die Felder, den Duft der Wiesen in der Nase, während die ersten sanften Sonnenstrahlen des neuen Tages die Landschaft fluten, der der Längste und Hellste des Jahres werden wird.

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Ein schwarzer Star und Milchschaum-Blatt

Es bleibt so vor-sommerlich mild, wobei die Temperaturen sogar noch klettern. Diese Tage umarmen die Seele mit ihrer Wärme, Helligkeit, Düften und Blütenkraft. Früh morgens schon kann ich im T-Shirt laufen, der trockene Boden federnd unter meinen Füßen. Wie herrlich das frühe Licht schimmert - auf dem Fell der Collies, auf den Heu-Wiesen und auf dem Feldweg, dessen Steinchen am Boden zwischen den vom Anhänger herabgefallenen Grasfitzel glitzern.

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Wundervolle Heuduft-Tage

Alles, alles duftet. Unsere Nachbarn mähen, wenden... und der herrliche Geruch des im Sonnenlicht trocknenden Grases liegt in der Luft. Die Schwalben sausen über die weiten Reihen des Heus, der Fuchs stromert darin herum, und unsere Katzen warten geduldig an freigelegten Mauselöchern. Kater Peterchen streckt seine Nase tief in die Gräser, als könne er sich nicht satt riechen an dem wunderbaren Duft. Er stolziert an den aufgeschichteten Reihen entlang, duckt sich, springt, kugelt sich herum und streckt sich schließlich ganz lang aus. Ich kann es ihm nachfühlen, diesen Wunsch, das duftende Gras aufzunehmen, sich hinein zu betten, im wunderbaren Sonnenschein.

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Morgenleuchten und Juni-Regen

Fast jeder Junitag beginnt leuchtend. Ich gehe beglückt auf  vogelumzwitscherten Wegen, vorbei an den sich sanft wiegenden Kornfelder, an hohen Halmen, vom ersten Sonnenlicht beschienen. Gegen Mittag setzt meist Regen ein. Fast lautlos und weich tränkt er die Natur, welch Segen.

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Lavendelblüten und Regenglück

Welch Geschenk diese ersten Tage im Juni - so voller Wachstum, Wärme, Sommergefühl. Ich möchte sie auskosten, im Vogelgezwitscher baden, die milde Luft atmen, die Gräser fühlen, im sanften Windhauch nickend. Ich möchte meine Füße ins Teichwasser tauchen, die warmen Terrassensteine unter nackten Sohlen spüren, auf der Natursteinmauer sitzen, die die Sonnenstrahlen des Tages speichert. Ich möchte den Duft der ersten Lavendelblüten aufnehmen, den Geruch des Thymians, an südliche Gefilde erinnernd, Urlaubsgefühle wachrufend. Und so sind wir draußen, so viel es nur geht, vom ersten Morgenlicht an, das die Landschaft weckt, die stillen Spazierwege schimmernd vor uns.

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Sonnenschein-Weg und Erdbeeren im Briefkasten

Nach Tagen voller Wärme, Sonnenschein und Regenschauern habe ich das Gefühl, die Natur wuchert... Im Tal ist der Bach fast zugewachsen; Schafgarbe, Wilde Möhre und Gräser wiegen sich im sanften Wind. Wenn ich am Morgen mit den Hunden spazieren gehe, begleiten uns die Katzen, deren Fell im Sonnenlicht schimmert. Es ist ganz still. Nur das Zwitschern eines Buchfinks ist zu vernehmen - für einen Augenblick überlagert von dem Rufen der Gänse, sie queren den hellblauen Himmel und ziehen Richtung Westen, wo die Gerstenfelder bereits üppig wachsen, der Sommer naht...

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Fingerhut-Überraschung

So langsam geht der Mai zu Ende... und irgendwie fühle ich dieses Jahr Wehmut dabei. Der Beginn dieses Wonne-Monats ist immer so besonders - die Erinnerung an die kleinen Maiglöckchensträuße, der Tanz in den Mai natürlich, das Schmücken mit Maibäumen. Und nun heißt es Abschied nehmen, der Juni naht und damit der Sommerbeginn... Nach dem letzten Regen ist es nun etwas kühler und windiger. Die Rosenpracht nickt im Luftzug vor einem graublauen Wolkenhimmel, der wie reingewaschen aussieht; ihr Duft erfüllt unseren Garten. Alles blüht, wächst und wuchert. Die Steintreppe und das Pflaster hat mein Mann noch vor Kurzem gesäubert - wir spritzen nicht - und nun grünt es hier bereits wieder. Kleinere Pflanzen wie der Bärlauch oder eine junge Azalee verschwinden mittlerweile unter hohen Farnwedeln,  aufgeschossenen Knoblauchsrauken und hohen Gräsern. Ich weiß noch so gut, wie sich die ersten Farne "entkringelt" haben - und nun stehen sie wunderschön hoch wie richtige Büsche; dazwischen der sanftgelbe Schimmer der ersten Frauenmantelblüten.

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Mai-Regen und Blütenträume

Nach den vorsommerlichen Wochen, trocken und warm, sind nun Gewitter angekündigt, verbunden mit Starkregen und heftigen Böen. Auf meiner Heimfahrt gen Westen ist der Himmel dunkel. Das Auto ruckelt im Wind, der Regen prasselt, die Scheibenwischer sind auf Stufe drei. Schwupp -  fort sind die Blütenberge auf der Windschutzscheibe, der grüne Bezug... Als ich zu Hause ankomme, ist der Schauer schon vorbei. Die Natur scheint zu atmen, feucht und froh.

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Rosenerwachen

Die Natur schwelgt in ihrem Wachstum, so dicht und grün und üppig. Auch wenn ich ganz früh losgehe - es ist bereits hell. Sanftgolden liegt der staubige Feldweg vor uns, still und weit die Landschaft - noch für uns ganz allein. Der Bach im kleinen Tal, dessen Wasserstand niedrig ist und nur noch die Hundepfoten bedeckt, wenn die drei Collies eine Abkühlung möchten, ist kaum noch auszumachen, so herrlich hoch steht das Wiesengras am Ufersaum. Ich nehme ein paar Stängel der Schafsgarbe mit. Die Sonne blendet, die Hunde hecheln, die Luft ist erfüllt von schwebenden Pollen.

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Kühe und Katzen und Vor-Sommer-Träume

Die vor-sommerlichen Tage fließen dahin, blütenduftdurchtränkt. Ich genieße das freie Wochenende, süßes Nichtstun, Seele-baumeln-lassen. Blicke ich aus dem Fenster nach Osten, schaue ich auf die jungen Kühe, ruhend im Sommerwind, wiederkäuend, sich gegenseitig leckend, träumend, umgeben vom Flug der Schwalben. Ich gehe über unsere Wiese, spüre die Gräser zwischen den Zehen, die langen Halme an meinen Waden, die sonnenwarmen Steine des Weges. Das Wasser des Teichs in der flachen Zone ist unerwartet warm; eine Kaulquappe schwimmt an meinen Füßen vorbei. Ich lege mich auf die Liege, die ich nah an den Zaun geschoben habe, lasse den Blick schweifen, genieße den herrlichen Wind.

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Kastanienkerzen und Meisenfiepen

Oh wie wunderbar die frühen Spaziergänge vor Sonnenaufgang. Meine Schritte federnd auf dem erdigen Weg, die milde Luft von Vogelstimmen erfüllt, am Himmel ein Hauch Morgenrot. Oft begleitet von Pius und Blacky, die den Hunden und mir folgen, aufmerksam und aufgeregt. Der Fuchs schleicht unbemerkt den Hang hinunter, bahnt sich seinen Weg zwischen den schlafenden Kühen nach unten zum Bach. Noch ist die Welt so voller Stille. Auf dem Rückweg geht die Sonne auf, lässt die Kastanienblüten wie Kerzen leuchten. Mein liebt diese Zeit besonders, möchte sie festhalten, bewahren. Auf dem Pflaster liegen bereits die ersten Blüten, fein und leicht wie Krepp-Papierknöllchen.

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Glyzinienblüte und warmer Wind

Wochenende! Nach einem frühen Spaziergang, begleitet von Pius und Blacky, vorbei an den neugierigen Kühen, die ein Stück am Zaun mitgehen, untermalt vom Schnattern der Nilgänse auf der Pferdekoppel und den Flug des Reihers beobachtend, genießen wir einen Moment auf der Bank. Mein Mann hat die Meisenknödel und das Futterhaus aufgefüllt - und groß ist wie jeden Tag die Resonanz. Wir trinken den Kaffee und die heiße Schokolade, erfreuen uns am Gezwitscher, dem friedlichen Morgen ohne wegfahren zu müssen, ohne Termine. Wir haben zwar eine Erledigungsliste im Kopf, aber jetzt, jetzt sitzen wir einfach nur da, die Ruhe des Morgens aufnehmend.

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Heuduft-Erinnerungen

Unsere Nachbarn machen Heu. Den Nachmittag über, der unglaublich warm ist heute, vernehme ich das monotone Traktorengeräusch, das sich mit dem Gezwitscher der Vögel mischt. Über der Wiese tanzen die Mücken, verfolgt von munteren Schwalben. Der Duft des frischen Grases... eine Erinnerung... Sommerliches Glücksgefühl, als Kind erlebt, in meinen langen Ferien, auf einem Reiterhof. Scheinbar unendliche Zeit voller Wärme, mit erdigen Wegen zwischen den Feldern, einem weiten blauen Himmel...

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Pusteblumen-Sanftheit

Gestern Abend fiel noch feiner Nieselregen, in den Teich wabernde Kreise zeichnend, während sich das Entenpaar am Ufer putzte. Die feuchte Luft so mild und klar. Ein sanftes Leuchten am Abendhimmel als pastellfarbene Kulisse für Blütenblätter, die ihren Duft verströmen. Erste Pusteblumen, von zarten Tropfen benetzt, die Dämmerung durchscheinend. Noch sind die Samenbällchen vollständig, so zauberhaft transparent... feinste, weiche Lichtkugeln. Von Ferne klingt Musik... Irgendwo in der Nähe tanzen Menschen in die Nacht, Walpurgisnacht, hoffentlich warm genug gekleidet - es ist kühl. Erster Mai...

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Enten-Intermezzo

Als ich an einem Morgen einen Eimer ins Teichwasser tauche, um damit eine neue Pflanze in der Nähe zu gießen, halte ich inne: am Uferrand ein schwarzes Zappeln und Schwänzeln! Unzählige Kaulquappen schwimmen hier am flachen Saum, zu dieser Zeit von der Sonne beschienen, offensichtlich die Wärme des flachen Wassers suchend. Oh welch Freude, den Nachwuchs so voller Lebendigkeit zu betrachten!

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Morgendunst und Sternchenblüten

Nach vielen Sonnenscheintagen hat es über Nacht leicht geregnet, der Natur sehr willkommen; im ersten Morgenlicht schweben Dunstschwaden über der Wiese. Die Luft ist wunderbar klar und frisch; der Geruch der Obstbaumblüten mischt sich mit dem Duft des gestern am Abend noch gemähten Grases.

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Apfelbaumblüten-Katerfell-Weiß und eine kleine Briefkasten-Begegnung

Die letzten Tage der Ferien... die letzten Tage des Aprils... Ich versuche, noch ein bisschen von den Vorhaben zu erledigen, die ich eigentlich hatte umsetzen wollen (Steuererklärung, Fenster putzen, Ordner sortieren, Wäscheberg bügeln), was ich immerhin draußen mache. Ich erfreue mich so sehr an all dem, was so zauberhaft grünt blüht... die Löwenzähne, natürlich, die fröhlichen Ranunkeln, die Tulpen am Eingangstor, die zarten Hornveilchen in der Zinkwanne, die allerdings neu gekauft sind. Mein Mann entdeckt die erste Blüte der Glyzinie - bald wird sie ihren wundervollen Duft verströmen. Der kleine Nussbaum, ein Geschenk meiner Eltern, bei ihnen  ursprünglich von einem Eichhörnchen gepflanzt, zeigt seine Blättchen, von Hundehaar garniert. Und unser kleiner Weihnachtsbaum, der ganz oben im Garten wächst, trägt neuerdings kleine Zapfen.

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Träumen und Sehnen und ein Häuschen im Weiher

Das letzte Ferienwochenende bricht an, begleitet von ein wenig Wehmut, wie immer. Wir genießen unsere kleinen Rituale und Freuden - Milchkaffee, heiße Schokolade (mit geschmolzenem Osterschoki-Hasen), Muße für den Garten, einen Spaziergang, einen Kuchen im Freien haben, mit Ruhe und innerem Frieden. So langsam den Osterschmuck abhängen, ein bisschen Ordnung schaffen, vorbereiten, die Tasche für nächste Woche packen. Noch ist ein bisschen freie Zeit...

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Ferienleichtigkeit

Oh wie gerne möchte ich diese Tage festhalten, nur ein bisschen. Keine Termine, keine Hast. In Ruhe öffnen wir kleine Osterpräsente, lese ich liebe Karten und Briefe. Allein der Anblick erfreut das Herz. So gedankenvoll ausgewählte Motive - ein Zaunkönig, ein Foto mit unzähligen Spatzen in der Hecke - selbst aufgenommen. Von meinen Nichten gezeichnete Hasenkarten. Alles schöner als gekauft.

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Gänseblümchenglück

Karfreitag. Wir haben beide frei, genießen es, ohne Wecker einschlafen, ohne von Außen vorgegebenes „Programm“ wachwerden zu können. Wir gehen gemeinsam zum Sonnenaufgang spazieren, durch eine dunstig stille Landschaft - die Welt scheint noch zu träumen. Wie wunderbar, diese Schritte nur für uns zu genießen, die Hunde um uns, die ersten Strahlen zu sehen, zu fühlen, die durch die Nebelschleier schimmern. Kein Mensch ist unterwegs. Wir trinken eine heiße Schokolade (mein Mann) und einen Kaffee (ich) inmitten des morgendlichen Vogelgezwitschers, während der Tag erwacht. Auf der Wiese glitzert der Tau; die Gänseblümchen, deren feine Blüten noch geschlossen sind, ziert eine feine Girlande aus Tropfen.

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Blütenblätterschnee

Die Ostertage stehen bevor- das Wetter ist herrlich sonnig, wie bestellt. Die Natur scheint wie im Zeitraffer aufzublühen - aus Knospen werden Blüten, Blätter entfalten sich, Zweige recken sich dem hellen Licht empor. Wenn ich mit dem Auto losfahre, wirbeln weiße Blütenblätter der Sauerkirsche, die zuvor die Frontscheibe bedeckten. Unterwegs öffne ich das Fenster, um den Duft der Rapsblüte einzuatmen - ich liebe ihn schon immer. Ich genieße es, freie Zeit zu haben, ohne Zeitdruck einen Spaziergang zu unternehmen, durch die Natur zu streifen - meine Uhr liegt im Haus. Heute früh begleiten uns Pius und Blacky auf dem Weg am Bach entlang -  schwarzes und weißes Fell im Morgenlicht. Auf dem Weg nehme ich eine Feder mit, die mir quasi in die Hände fällt, und ein Stückchen Rinde am Fuß einer Birke. Am Tor wartet unser kleinster Kater auf uns, und Peterchen begrüßt alle Hunde, als seien wir tagelang fort gewesen.

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Hornveilchen und Narzissen – und eine Schnecke mit Haus

Oh, so sehr genieße ich diese Zeit - voller Freiheit und Frühlingsgefühle. Am frühen Morgen zeigt sich die Natur noch dunstig-verträumt, doch die Wärme, die der Tag bringen wird, ist bereits zu erahnen. Als ich die Stufen hinab gehe, sehe ich eine Schnecke mit Haus, die in ihrem ureigenen Tempo gleichmäßig einen Stein hinab kriecht, die Fühler weit ausgestreckt. Über uns singt ein Zilp Zalp sein bekanntes Lied. Die Schafwiese, an deren Grenze der Bach sanft murmelnd vorbei fließt,  glitzert taunass. Die cremefarbenen Blüten eines einzelnen Obstbaumes schimmern vor dem lichten Wald, neben dem am Horizont gerade die Kühe aufstehen.

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Lebendigkeit

Der April macht seinem Ruf Ehre - er macht, was er will... Der Schneefall am Wochenende erscheint mir nun, da alles wieder grün leuchtet und die Sonne lacht, fast unwirklich... Mein Patenkind schrieb mir so treffend und zugleich poetisch in einer Nachricht: "Bei uns war der Schnee gestern am Nachmittag schon wieder weg, wie im Traum, als wäre nie etwas gewesen..." Als ich morgens früh mit den Hunden spazieren war und an der Kuhweide (ohne Kühe - sie waren während er Schneezeit im Stall -) vorbei kam, leuchtete im Halbdunkeln ein weißer kleiner Fleck auf der nun wieder grünen Wiese. Ich dachte sofort: "Oh, einer unserer Kater ist schon unterwegs..." - um dann zu realisieren: das ist das letzte Fitzelchen Schnee, der winzige Rest des ehemals stattlichen Schneemanns! Auch das gehörte für mich als Kind zum Winter: das Bauen mit Schnee, das Bewundern... um dann Tag für Tag das sukzessive Verschwinden wahrzunehmen, das Zusammenschrumpfen auf wenige weiße Kugeln, Mini-Schneehäufchen... bis zuletzt nichts mehr an die einstige Pracht erinnerte. Seitdem wechselndes Wetter...

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Tautropfen und Blütenkraft

Plopp, plopp, plopp... das sanfte Geräusch der Tropfen des Schmelzwassers läutet den Morgen ein. Ich sitze auf der kleinen Bank am Haus, die Decke, gestern noch eingeschneit, ist wieder getrocknet und wunderbar sonnenwarm.

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Schneedecke und Eiszapfen

Über Nacht ist aus den einzelnen Schneehäufchen eine fast geschlossene Decke geworden, und nach wie vor schweben Flocken. Auf dem Dachfenster schimmern feinste Kristalle, die kleinen Gauben schmücken Eiszapfen.

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Aprilflocken

Nach wunderbaren warmen Tagen voller warmen Frühlingsgefühl beginnt der April ungemütlich. In der Nacht klopft Regen an das Dachfenster. Nachdem zuletzt alle Katzen ständig draußen waren, im Sonnenlicht träumten und abends oft gar nicht hinein kommen wollten, sind nun alle eingekuschelt im Haus.

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Helle Tage

Langsam geht der März geht zu Ende und beschenkt uns alle mit wunderbarem Sonnenschein, der nach dem Morgendunst – eingetaucht in ein frühes Vogelkonzert - die blühende Natur erstrahlen lässt. Oh wie herrlich, an freien Tagen spazieren zu gehen, die feste Erde unter zu spüren. Ohne Matsch und Regenpfützen. Ohne Mütze und Handschuhe. Ohne langes Hundepfoten-Trocknen heimkehren zu können.

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Frühlingsanfang

Ein kühler Wind aus Osten, dazu vorsichtiger Sonnenschein – so beginnt der Frühling! Ich gehe mit den Hunden am Bach spazieren und erfreue mich an den blühenden Weidenkätzchen im Morgenlicht (- eine kleine Erinnerung taucht auf: ich halte als Kind einige der Kätzchen auf der Hand, berühre den weichen „Pelz“ und spiele mit ihnen, als ob dies meine Haustiere sind). Neben mir, ein Stückchen weiter unten, die glänzend glatte Bachoberfläche, die stellenweise von kleineren Strudeln und Rillen unterbrochen wird.

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Mondscheinstille

Der vorletzte Tag vor Frühlingsanfang ist vom Vollmond beschienen. Als ich vor Sonnenaufgang mit den Hunden den Weg durch die Wiesen entlang gehe, steht er sandfarben vor uns, rund und im wahrsten Sinne des Wortes wunder-voll.

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Regenglitzern und neues Leben

Nachdem heute ganz früh unser Spaziergang noch im Trockenen war - herrlich die Luft, das erste zarte Singen der Vögel, der federnde Untergrund spürbar bei jedem Schritt - fällt nun Regen, ganz sanft. Fast ungewohnt nach den letzten Tagen voller leuchtendem Sonnenschein atmen wir die kühle, feuchte Luft. Als wir nach Hause kommen, endet das Nieseln, und vorsichtig kommt sich die Sonne durch. Unser Garten empfängt uns mit wohltuender Stille; die Wiese gleicht einer Glitzerdecke. Unzählige Regentropfen hängen wie feinste Perlen an Halmen, Blüten und und Zweigen, das sanfte Licht spiegelnd.

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Schmetterlingsflattern und Grasfühlen

Das Wetter bleibst traumhaft – sonnig und klar. In der letzten Nacht ist der Teich erstmalig nicht zugefroren – und über Tag klettern die Temperaturen in zweistellige Höhe. Die Natur ist voller Lebendigkeit, alles wächst und sprießt. Als ich am Nachmittag nach Hause komme, mich mit einem Tee auf die Halbrundbank am Koppelzaun setze, entdecke ich ein leuchtendes Gelb auf der Kellertreppe. Hier wächst, aller Kargheit zum Trotz, zwischen den feinen Fugen der Pflastersteine ein Büschel Huflattich – und während ich noch staune, umflattert ihn ein Schmetterling – der Erste, den ich sehe in diesem Jahr.

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Kaffeezeit und Krokusfreude

Heute früh - ich habe meinen freien Tag, herrlich - verspüre ich Lust, in die Stadt zu fahren, dort einen kleinen Kaffee zu trinken, ein paar Dinge zu besorgen – und sitze kurz darauf vor einem süßen Café in einer Seitenstraße. Es ist kalt und die Sonne erreicht mich hier nicht, aber eine Wolldecke wärmt von unten und ich trage eine dicke Jacke.

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Seifenduft und Leichtigkeit

Die Tage bleiben voller Sonnenschein und Kälte. In der Nacht, wieder wolkenlos und sternenklar, friert der Teich zu. Das Eis am Morgen schimmert im ersten Sonnenlicht – jeden Tag ein bisschen anders in seiner Oberflächenstruktur. Darunter, so stelle ich mir vor, träumen die Gelbbauchunken und Kammmolche... Während eines Gangs durch den Garten erfreue ich mich am Leuchten der Narzissen im sonst noch kahlen Beet – gelbe Flecken zwischen filigranem Geäst. Viele dieser Frühlingsboten waren Geschenke zu vergangenen Geburtstagen – wie wunderbar, daran erinnernd das Wiederaufblühen zu entdecken. Überall findet man Knospen...

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Schafsblöken und Sonnenlicht

Nachdem der Februar sich fast bis zuletzt mit Regen und Sturm, sogar einzelnen Gewittern dazu, auf heftige Art verabschiedet hat, beginnt der März wunderbar sonnig. Nach einem anstrengendem Arbeitstag bin ich froh, als ich die Taschen im Haus abstellen und mit den Hunden nach draußen gehen kann, die herrlichen Sonnenstrahlen kraftvoll auf der Haut. Schon von Weitem vernehme ich das Blöken der Schafe, die in der Nähe unseres Hauses im kleinen Tal weiden...

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Bilderbuchtag

Der letzte Tag des Februars bringt wundervollen Sonnenschein und Milde - wie auch die letzten Tage unglaublich frühlingshaft waren. Herrlich! Es ist, als habe alles nur auf diese Zeit gewartet - und streckt sich nun dem Licht entgegen, voller Hunger nach Wärme, so voller Lebendigkeit. Nach einer kalten und sternenklaren Nacht bricht der Tag mit sanftem Rosa an.

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Schneeglöckchen-Erinnerung

Das Schneeglöckchen ist schon immer eine für mich ganz besonderes Blume... Als Kind lauschte ich gerne einer alten Weihnachtsschallplatte, auf der die Geschichte gesprochen wurde, wie das Schneeglöckchen zu seinem Namen kam – allein die weiche, tiefe Stimme des Sprechers, der diesem zarten Blümchen noch über den Inhalt hinaus solche Bedeutung verlieh – wundervoll. Und dann...

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Regendunst und Sternenzelt

Die Monatsmitte ist eher trüb, dunkel und dunstig. Die Welt scheint stellenweise entrückt, weit entfernt. Keine Sonne, kein Glitzern – dafür umgibt mich eine weiche, verträumte Stille, an vielen Tagen regendurchtränkt. Diese Zeit bewirkt eine melancholische Stimmung, ein bisschen Trägheit und Rückzug ins warme Nest. Nach feuchten Hundespaziergängen und dem Pfotentrocknen zu Hause kuscheln wir uns ein, tauchen ein in sanfte Klänge einer CD, in atmosphärische Filme, die im Schnee spielen und in fantastische Winter-Bücherwelten. Die Katzen sind viel im Haus... rollen sich auf gemütlichen Decken zusammen, träumen.

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Raureif-Zauber

Die ersten Wochen des neuen Jahres bringen keinen ersehnten Schnee... Aber eines Morgens glitzert unser Garten unter einer feinen, wunderschönen Raureifdecke. Nun hält mich nichts mehr drinnen, ich ziehe mich dick an, nehme meine Kamera und tauche ein in eine kleine Zauberwelt. Unser Teich ist zugefroren; die starre Oberfläche schimmert je nach Lichteinfall, umrahmt von den blassbraunen Gräsern mit gezuckerten Kolben.

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Neujahr

Heute haben wir für unsere Gewohnheiten richtig lange geschlafen – es ist bereits hell, als wir aufstehen. Ein neues Jahr... Ich finde es immer bemerkenswert, welche Geräusche ich als erstes wahrnehme, welcher Gedanke sich nach dem Aufwachen leise anschleicht. (Das leise Tschilpen eines Spatzes, der unter unseren Dachziegeln rumort.  Ein Wunsch: Mögen wir festhalten können, was wir lieben. Uns haben, behalten. Alles, was ist, was gut ist.)

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Silvester

Der letzte Tag des Jahres bricht an... Noch im Bett denke ich: Jetzt ist Silvester. Ich liebe das Ende des Jahres... den Advent, dann Weihnachten, die Zeit zwischen den Jahren... und nun geht das Jahr zur Neige, das Neue steht bevor. Es kann sich wohl niemand den Gedanken entziehen, die aufkommen. Was war wichtig für mich? Was waren besondere Augenblicke? Was möchte ich loslassen? Was wünsche ich mir für das neue Jahr? Die Dunkelheit weicht.

Hier ist er, mein kleiner Blog… und ich bin ein bisschen aufgeregt und gespannt, was sich ergeben wird mit diesem Anfang.

Eigentlich habe ich immer eher für mich selbst geschrieben – meine Gedanken, Gefühle notiert, in kleine Bücher, die ich irgendwo im sanften Sonnenlicht öffnete und einfach das in die Zeilen fließen ließ, was ich beobachtete, mich bewegte, beschäftigte… vor allem draußen in der Natur, in unserem Garten. Dort finde ich innere Ruhe, tanke auf, spüre all das, was mich umgibt, ganz intensiv, auch mich.

Neben dem Schreiben liebe ich es, zu fotografieren. Schon als Kind habe ich durch den Sucher geschaut – und weniger gesucht, als gefunden… Ich mag es sehr, Stimmungen einzufangen, die kleinen, feinen Augenblicke, so kostbar. Das wundersame Aufblitzen eines Eiskristalls, der Schimmer des Morgenlichts auf dem gefrorenen Teich, das überwinternde Zusammenrücken einer Gruppe Marienkäfer in unserem Gartenhaus. Es ist für mich immer wieder ein kleines Wunder, diese Ausschnitte zu entdecken, festzuhalten – mit der Kamera, vor allem im Herzen.

Und irgendwann dachte ich – warum nicht andere teilhaben lassen? Vielleicht erfreuen sich Betrachter an den Bildern, Worten… und wenn ich Glück habe, springt ein feiner Funken über.. und für einen Moment ist eine Verbindung da, ein geteilter Gedanke, ein berührendes Fühlen.

Ich habe diesen Blog „Wo sich Fuchs und Hase…“ genannt… nach dem bekannten Spruch „Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen“ – vor dem Hintergrund, dass ich auf dem Land lebe, mit meinem Mann, unseren Tieren, zwischen zwei Bauernhöfen. In unserer Zufahrtsstraße gibt es glücklicherweise keine Straßenbeleuchtung; hier sehen wir im Dunkeln in einer klaren Nacht noch wundervoll die Sterne und den Mond…und tatsächlich huscht immer einmal wieder auf leisen Sohlen ein Fuchs vorbei.

Mit etwas Glück beobachten wir Feldhasen und Kaninchen, leider viel zu wenige, die auf der Wiese nach Nahrung suchen. In meiner Vorstellung – wider besseren Wissens natürlich – leben sie in friedlicher Koexistenz; aber für einen Moment darf man ja träumen.

Auf jeden Fall erscheint mir unser Zuhause hier als eine kleine Zuflucht, etwas abgeschieden vom Rest der Welt, friedlich, ruhig, mit Unterschlupfmöglichkeiten für Wildtiere und dem Heim für uns und unsere Hunde und Katzen, mit denen wir wohnen, voller Dankbarkeit und Freude.

Vielleicht, vielleicht findest gerade einen Augenblick der Ruhe in diesem Blog, möchtest teilhaben an meinen Bildern und Worten zu meinem Erleben dieser kleinen eigenen Welt auf dem Land im Wechsel der Jahreszeiten – und spürst selbst ein bisschen Seelenfrieden, Kraft im Alltag, auch Inspiration. Das wünsche ich mir.